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Kritik an Behandlung schwarzer Künstler

Michael Jackson hat die Behandlung schwarzer Künstler durch die Musikindustrie scharf kritisiert. Schwarze seien von Schallplattenfirmen gekränkt und manipuliert worden.

„Die Schallplattenfirmen haben sich gegen die Künstler verschworen, vor allem gegen die schwarzen Künstler“, sagte Jackson auf einer Veranstaltung mit dem Bürgerrechtler Al Sharpton am Samstag in New York. Zugleich wies Jackson auf seinen Streit mit dem Plattenverlag Sony Music hin. „Wenn ihr für mich kämpft, kämpft ihr für alle schwarzen Menschen, tot und lebendig“, sagte der selbst ernannte „King of Pop“ zu den etwa 350 Zuschauern.

Jackson hatte Sony Music aufgefordert, Musikaufnahmen zu Wohltätigkeitszwecken nach den Anschlägen vom 11. September zu veröffentlichen. Zudem gab es Vorwürfe, dass Sony Music Jacksons jüngstes Album „Invincible“ schlecht beworben habe. Die Verkaufszahlen des Albums enttäuschten.Ein Sprecher von Sony Music war nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Zuletzt hatte der Plattenverlag erklärt, man sei überrascht und betrübt von Jacksons Vorwürfen. Die Werbung für das Album „Invincible“ hatte Sony Music verteidigt.

Bürgerrechtler Sharpton und der Anwalt Johnnie Cochran haben eine Initiative gegründet, die sich nach ihren Worten gegen eine Ausbeutung schwarzer Musiker durch Plattenfirmen richtet. Diese Vorwürfe gegen die Musikbranche sind nicht neu. Mehrfach wurde behauptet, dass seit mehr als 100 Jahren afro-amerikanischen Musikern die von ihnen eingespielten Gewinne vorenthalten werden. Die Musikunternehmen rechtfertigen ihr Verhalten dagegen mit dem Verweis auf die finanziellen Risiken, die sie beim Abschluss eines Plattenvertrages trügen.

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