Kriminalstatistik Wien: Jänner bis März 2011

Die Kriminalstatistik gibt Auskunft über die von Jänner bis März 2011 an die Staatsanwaltschaft erstatteten Anzeigen. Die Wiener Polizei zeigt sich erfreut über einen "positive Trend".

Die Gesamtanzahl der angezeigten Fälle sank in Wien in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 52.079 auf 50.579. Dies bedeutet einen Rückgang um rund 2,9 % im Jahresvergleich. Damit konnte laut Polizei ein positver Trend weiter fortgesetzt werden.

Die Anzahl der geklärten Fälle konnte von Jänner bis März 2011 gegenüber dem Vorjahr sehr deutlich um 3.107 Fälle (oder 20,66 %) auf 18.146 geklärte Fälle gesteigert werden. Hinsichtlich der von Jänner bis März 2011 zur Anzeige gebrachten strafbaren Handlungen ist die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2010 um etwa ein Viertel auf 35,88 % gestiegen, den besten Wert seit dem Jahr 2000.

Auch das Delikt „Einbruchsdiebstahl“ sank deutlich gegenüber dem Vergleichszeitraum von 12.117 auf 10.593 um 1.524 Fälle (-12,58 %). Konkret bedeutet dies Rückgänge beispielsweise bei „Diebstahl von PKW und Kombi“(-2,70%), „Einbruchsdiebstahl in Wohnungen“ (-2,37%), „Einbruchsdiebstahl in Kraftfahrzeuge“ (-4,74%),  Diebstahl von Krafträdern (-3,42%) und besonders markant bei „Einbruchsdiebstähle in andere Büro- und Geschäftsräume (-18,83%) sowie bei sämtlichen Formen von „Taschen- und Trickdiebstahl“ (- 2.351 Fälle; -28,98%).

Polizei stolz auf positiven Effekt verstärkter Maßnahmen

Die Raubdelikte bewegen sich mit 22 Fällen marginal steigend bei 710 Delikten auf dem bereits niederen Niveau des Vorjahres. Beachtliche Rückgänge sind auf dem Gebiet der Bankraubkriminalität (Absinken von 12 auf 7 Fälle) und dem Deliktsfeld „ Raub in anderen Geschäftslokalen“ (Reduktion von 57 auf  46 Fälle oder minus -19,3%) zu vermelden.

Für diese Gesamtentwicklung hat die Bundespolizeidirektion Wien laut eigenen Angaben eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt. „Den Erfolg brachte aber die Kombination von Maßnahmen auf den drei Gebieten des Streifendienstes, der Präventionsarbeit und der Aufklärung“, zeigt sich Polizeipräsident Pürstl mit der Arbeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden.

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