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Kriminalprävention: Beratung im Container in Wien

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Sicherheitstipps aus dem mobilen Container: Der Wiener Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst verstärkt in Sachen Dämmerungseinbrüche seine Bemühungen, indem er in Gegenden präsent sein will, wo derartige Straftaten verübt werden.

In einem Container wird Sicherheitstechnik von einbruchshemmenden Türen bis zu Alarmanlagen gezeigt, dazu gibt es Beratung von Fachleuten. Der Container wird am 26. Oktober auf dem Rathausplatz präsentiert. Das kündigte der Leiter des Beratungsdienstes, Walter Hladik, anlässlich einer internationalen Kripo-Arbeitstagung in Wien an.

Leiter kriminalpolizeilicher Abteilungen mittel- und osteuropäischer Städte diskutierten drei Tage lang Möglichkeiten von Kriminalprävention und eigene Erfahrungen mit Projekten. In Berlin zum Beispiel sind Kriminalbeamte mit Theater erfolgreich: Sie stellen szenisch dar, wie sich Opfer verhalten beziehungsweise nicht verhalten sollen. Zielgruppen sind unter anderem ältere Menschen, die Trickdieben auf den Leim gehen könnten. Die schauspielernden Kriminalbeamten treten zu diesem Zweck in Seniorentreffs auf. In Wien überlegt man, ebenfalls ein solches Projekt zu starten.

Die Bukarester Polizei bietet laut deren Vizepräsidenten Lucian Guran 300 Kontaktbeamte auf, um potenzielle Opfer persönlich zu beraten, indem sie im Anlassfalls sogar von Haustür zu Haustür gehen, mit den Leuten reden und Flyer verteilen. “Wir haben dieses Projekt von der Polizei in der Schweiz abgeschaut”, sagte Guran. Darüber hinaus gibt es Spots in Radio und Fernsehen, in denen sich Künstler und Sportler – inklusive Ex-Tennis-Champion Ilie Nastase – in den Dienst der Sache stellen. Mit Kriminalprävention wurde im Jahr 2000 begonnen. In der rumänischen Hauptstadt gibt es laut Guran relativ wenige Kapitalverbrechen, dafür mehr Kleinkriminalität, die Einwohner und Touristen verunsichert.

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