Kriminalität: Anzahl der Delikte aber auch Aufklärungsquote höher

Zwar wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Strafdelikte begangen, dafür stieg aber auch die Aufklärungsquote deutlich.

Die Gesamtanzahl der angezeigten Fälle stieg in Wien im Vergleich zum Vorjahr  von 157.553 auf 173.024 an. Dies bedeutet einen Anstieg um +9,82 % im Jahresvergleich zu Jänner bis September 2008. Im Monatsvergleich des Jahres 2009 weist der April mit 17.598 angezeigten Delikten eine relativ niedrige Belastung auf. Die höchste Anzahl lag im April mit  24.193 Delikten.

Die Aufklärungsquote im Vergleich zu dem Zeitraum Jänner bis September 2008 konnte um +1,3 % auf 29,33 % gesteigert werden.

Die Anzahl der angezeigten strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen stieg im Jahresvergleich um 11,3 %. Durch eine weitere Intensivierung der Streifentätigkeit, einer ganzen Reihe von lokalen und Bundesländer übergreifenden Schwerpunktaktionen durch uniformierte und zivile Kräfte und entsprechenden Präventionsmaßnahmen konnte das steigende Gesamtausmaß der Kriminalitätsentwicklung jedenfalls gebremst werden.

Diese Maßnahmen werden auch den Anforderungen entsprechend weiter fortgesetzt.

Die Anzahl der angezeigten Delikte gegen Leib und Leben („Gewaltdelikte“) stieg insgesamt leicht  um 44 auf 16.981 Fälle (+0,3 %). Beim Delikt „Raub“ sind die angezeigten Delikte um 337 Fälle  (oder – 13,5 %) auf 2.155 gesunken. Die Bankraubkriminalität sank im Vergleich zum  Vorjahr von 53 auf 35 Fälle deutlich weiter. Die Aufklärungsquote der strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben ist mit 74,9 % auf einem annähernd gleichbleibend hohen Niveau.

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