Kreditkarte in Wien gefunden: 15.000 Euro Schaden angerichtet

Mittlerweile wurde der mutmaßliche Täter von der Polizei gefunden.
Mittlerweile wurde der mutmaßliche Täter von der Polizei gefunden. ©Bilderbox (Symbolbild)
Ein 23-jähriger Student hat am 6. Jänner 2012 seine Geldbörse in Wien verloren. Der Finder war leider kein ehrlicher, denn er nutzte die Kreditkarte des Oberösterreichers, um mehrere Handyverträge und einen Kredit für einen Flachbildfernseher abzuschließen. Außerdem lieh er zahlreiche Filme aus. Insgesamt entstand ein Schaden von 15.000 Euro.

Ein Pole hat die Dokumente eines 23-jährigen Studenten aus dem Bezirk Perg knapp zwei Jahre lang missbraucht und rund 15.000 Euro Schaden angerichtet. Am 6. Jänner 2012 fand der Mann in Wien die Geldbörse des Oberösterreichers samt Führerschein und Bankomatkarte. Anstatt sie abzugeben, wies er sich bis 25. November 2013 mit den Dokumenten des Mannes aus Ried in der Riedmark aus.

Die ergaunerten Mobiltelefone, Filme und Videos verkaufte der Betrüger bei Handybörsen oder an Bekannte weiter.

Pole kaufte mit in Wien gefundener Kreditkarte ein

Als bei ihm nach und nach Mahnungen und Forderungen verschiedener Wiener Geschäfte einlangten, erstattete der 23-Jährige schließlich Anzeige bei der Polizei. Die Erhebungen gestalteten sich umfangreich, die Beamten führten Datenabgleiche durch und werteten Spuren aus. Das führte sie schließlich auf die Spur des Verdächtigen. In der Wohnung seiner Freundin klickten die Handschellen, auch der Fernseher wurde dort sichergestellt.

Der Pole zeigte sich großteils geständig und erklärte, das erbeutete Geld zur Bestreitung seines Lebensunterhalts und zur Finanzierung seiner Drogensucht verwendet zu haben. (APA)

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