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Krankl mäßigt Wortwahl

Drei Tage vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande in Rotterdam hat ÖFB-Teamchef Hans Krankl seine Ankündigung einer "Schlacht" im De Kuip-Stadion relativert.

“Dieser Ausdruck war vielleicht angesichts der Geschehnisse in der heutigen Welt nicht sehr gut gewählt. Aber die mit Fußball zu tun haben, wissen was ich meine”, meinte Krankl am Mittwoch in Bad Tatzmannsdorf. Was er aber von jedem Spieler sehen wolle, sei die “Bereitschaft zum Kämpfen, Leidenschaft und Herz für sein Land zu zeigen”, so der Nationalcoach. “Ohne diese Attribute wird es in Rotterdam nicht gehen. Kampf ist Grundvoraussetzung, denn spielerisch sind uns die Holländer sicher überlegen.”

Nach dem Vormittagstraining stand am Nachmittag für die Teamspieler Video-Studium auf dem Programm. In der Trainingseinheit wurde besonderer Wert auf Standard-Situationen gelegt. “Viele Spiele werden heute durch Standard-Situationen entschieden, und beim GAK unter Walter Schachner zeigt sich auch, dass diese eine große Stärke einer Mannschaft werden kann.” Auf eine “Kleinigkeit” wies “GAK-Riese” Anton Ehmann aber noch hin: “Zuerst muss man zu Freistößen oder Eckbällen kommen.”

Krankl wurde auch zu einem aktuellen Thema in der T Mobile-Bundesliga befragt, wo mit Ende der Transferfrist nun 100 ausländische Spieler engagiert sind, die nicht für das ÖFB-Team in Frage kommen. “Irgendetwas muss passieren. Die Verantwortlichen von Bundesliga und ÖFB sollten sich zusammensetzen, und wenn es rechtlich möglich ist, etwas dagegen unternehmen. Denn das ist sicher nicht gut für den österreichischen Fußball”, lautete die eindeutige Antwort des Teamchefs. “In Italien und Deutschland stellt man solche Überlegungen schon an. Bei uns wartet man immer ab. Aber klar ist, dass man so für die EM 2008 den eigenen Talenten wenig Platz lässt”, so Krankl.

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