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Krankenkassen: Postenbesetzungen im Dachverband dürften feststehen

Die Namen sollen bereits durchgesickert sein.
Die Namen sollen bereits durchgesickert sein. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die Chefposten sowie die Stellvertreterposten bei den Krankenkassen sollen angeblich feststehen. Der FPÖ und der ÖVP nahestehenden Kandidaten sollen zum Zug gekommen sein.

Im Rahmen der türkis-blauen Sozialversicherungsreform wird aus dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger der Dachverband. Für diesen dürften nun die Chefposten, konkret der sogenannte Büroleiter und sein Stellvertreter, feststehen, wie die APA am Donnerstag in Sozialversicherungskreisen erfuhr. Zum Zug kommen sollen je ein der FPÖ und ein der ÖVP nahestehender Kandidat.

Krankenkassen: Namen durchgesickert

Offiziell werden soll die Kür am Abend, wenn die sogenannte Überleitungskonferenz tagt, in der die Arbeitnehmervertreter im Verhältnis 3:7 in der Minderheit sind. Die Namen sickerten - ohne Bestätigung - im Vorfeld durch. Zum Zug kommt demnach auf einem FPÖ-Ticket der Investmentbanker und Gesundheitsökonom Martin Brunninger als Büroleiter. Sein Stellvertreter wird der aus der Gewerbe-Sozialversicherung kommende Alexander Burz, der auch schon im Büro von Wirtschaftskammer-Präsident und Ex-ÖVP-Minister Harald Mahrer tätig war.

Nicht durchgesetzt haben sich damit Josef Probst und Volker Schörghofer, bisher Generaldirektoren im Hauptverband. Aber auch Volker Knestel, Ex-Kabinettschef der früheren Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ), der den Umbau (und die damit einhergehende politische Umfärbung) der Krankenkassen federführend mitverhandelt hat, kommt nicht zum Zug. Ob Knestel nun mit einem anderen Posten im Sozialversicherungsbereich versorgt wird, blieb vorerst unbeantwortet.

Sozialdemokratische Gewerkschafter zeigen sich empört

In der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter gab man sich auf APA-Anfrage über die Vorgangsweise empört. Man habe die Bewerbungsunterlagen der Kandidaten erst jetzt erhalten, wurde kritisiert. Und auch die Personen selbst stießen auf Kopfschütteln. Man glaube nicht, dass ein Banker und ein 35-jähriger Angestellter der Industriellenvereinigung besser geeignet seien als der bisherige erfolgreiche Generaldirektor Probst.

(APA/Red)

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