Korneuburger Richterin wegen Amtsmissbrauch vor Gericht

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Der Prozess gegen jene Korneuburger Richterin, die wegen Amtsmissbrauchs angeklagt ist, wird am 6. Februar im Straflandesgericht Wien stattfinden.

Das berichtet die “Presse” in ihrer Freitagausgabe. Der Richterin wird vorgeworfen, bei einer Verhandlung vorsätzlich einen Schöffen herangezogen zu haben, der gar nicht auf der Schöffenliste stand.

Die Verhandlung wird laut “Presse” Susanne Moravec-Loidolt leiten. Der Prozess wird in Wien ausgetragen, da sich am Landesgericht Korneuburg, der “Heimstätte” der Angeklagten – so die Zeitung – wohl so mancher Kollege für befangen erklären müsste. Auch bei Moravec-Loidolt stellte sich laut “Presse” anfänglich die Frage nach Befangenheit. Letztlich entschied das Gerichtspräsidium aber, dass keine Befangenheit vorliege.

Die Angeklagte wird sich wie bisher “nicht schuldig” bekennen. Vertreten wird sie vom Wiener Staranwalt Herbert Eichenseder. Das Korneuburger Landesgericht verfügte, dass die betroffene Richterin bis zum rechtskräftigen Abschluss ihres Prozesses nicht mehr tätig sein darf.

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