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Kopftuchverbot: Prokop rudert zurück

&copy APA Liese Prokop
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Innenministerin Prokop hat einen Rückzieher bei der Frage eines Kopftuchverbots für moslemische Lehrerinnen gemacht - sie bekräftigte am Donnerstag, „absolut nicht für ein Kopftuchverbot“ zu sein.

Bei einem „ausführlichen Gespräch“ mit dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Shakfeh, habe man sich geeinigt, dass Religion und Tradition differenziert betrachtet werden sollen.

Prokop macht Rückzieher

Prokop hatte sich vor einigen Tagen noch für ein Kopftuchverbot für moslemische Lehrerinnen an österreichischen Schulen ausgesprochen. Die Islamische Glaubensgemeinschaft war empört. Nun dürften die Differenzen ausgeräumt sein, beide Seiten hätten die in Österreich übliche Dialogkultur betont, heißt es in einer gemeinsamen Aussendung.

Keín Rückhalt in der eigenen Partei

Prokops Aussage war auch innerhalb der eigenen Partei nicht goutiert worden. Bildungsministerin Gehrer hatte betont, dass es in Österreich kein Kopftuchverbot gebe und auch keine Probleme damit existierten. Bundeskanzler Schüssel hatte nur gemeint, wenn auf diesem Gebiet einmal Probleme auftreten, habe man das immer sehr österreichisch gelöst, ohne allerdings konkreter zu werden. Vizekanzler Gorbach hatte sich ebenfalls skeptisch über ein Kopftuchverbot geäußert. Kritik an Prokops Kopftuchverbot-Aussage hatte es auch von SPÖ und Grünen gegeben.

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