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Konkurs: Geschäftsflächen am Skylink/ Check-in 3 bleiben geschlossen

Am Mittwochabend wurde bekannt gegeben, dass 15 Prozent der Geschäftsflächen am neuen Terminal Check-in 3 leer stehen werden.
Am Mittwochabend wurde bekannt gegeben, dass 15 Prozent der Geschäftsflächen am neuen Terminal Check-in 3 leer stehen werden. ©dapd
Der Flughafen Wien hat gegen einen großen Betreiber von Geschäften am Airport ein Exekutionsverfahren eingeleitet und Konkurs beantragt. Damit bleiben 15 Prozent der Geschäftsflächen am Terminal Check-in 3, der zunächst unter dem Namen Skylink bekannt geworden war, bis auf weiteres geschlossen.
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Die Gesellschaften Artifacts, Saveria und Striberny des indischen Geschäftsmannes Rakesh Sardana hätten “maßgebliche Zahlungsrückstände”, die Geschäfte seien mangelhaft mit Ware bestückt gewesen und der Ausbau im neuen Terminal Check-in 3 (Skylink) sei nicht wie vereinbart erfolgt, schreibt der Flughafen Wien in einer Aussendung am Mittwochnachmittag. Deshalb seien die Bestandsverträge mit den drei Gesellschaften gekündigt worden.

Flughafen kündigte wegen “maßgeblicher Zahlungsrückstände”

Zur Durchsetzung der Ansprüche des Flughafens laufen derzeit mehrere Exekutionsverfahren, eine Räumungsklage wurde eingebracht. Außerdem sei beim Landesgericht Korneuburg ein Konkursantrag eingebracht worden. Nach APA-Informationen handelt es sich bei der ausständigen Summe um einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag.

Geschäftsflächen am Terminal Check-in 3 werden neu ausgeschrieben

Sardana hatte Verträge für rund 18 Prozent der Verkaufsflächen im Skylink. Zwei der noch nicht übergebenen Flächen im Check-in 3 können sofort neu vergeben. Der Rest, 15 Prozent der Geschäftsflächen im Skylink, werden nach den notwendigen gerichtlichen Entscheidungen zum ehestmöglichen Zeitpunkt in einem Tenderverfahren neu ausgeschrieben, kündigt der Flughafen Wien an.

“Die Flughafen Wien AG bedauert diese Entwicklung, aber Höhe und Dauer der Außenstände bzw. der nichterfolgte Ausbau der Geschäfte erlaubten kein weiteres Zuwarten”. Für den Erlösentgang sei im ersten Quartal bereits Vorsorge getroffen worden. Auf die Gewinnprognose des börsenotierten Flughafens habe dies daher keine Auswirkung.

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