Kommt die Ganztagesschule?

Symbolbild &copy bilderbox
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Bildungsministerin Gehrer kann sich eine Schulzeit von 09.00 bis 17.00 Uhr vorstellen. In der „Presse“ erklärte Gehrer zu den Konsequenzen aus der für Österreichs Schüler ernüchternden PISA-Studie, eine davon sei ein „Bubenförderungsprogramm“.

Die Buben hätten nämlich bei der PISA-Studie auffallend schlecht abgeschnitten. Positiv steht Gehrer auch zum Vorschlag von Sozialstaatssekretärin Haubner, das letzte Kindergartenjahr verpflichtend einzuführen. „Es ist sehr gescheit, wenn sich die Länder darauf einigen. Ich würde auch vorschlagen, dass man die Volksschul-Einschreibung um ein Jahr vorverlegt und die Deutschkenntnisse feststellt. Wo es Probleme gibt, muss man spezielle Angebote machen“.

“Mit der Qualität beginnen”

Was die Gesamtschule betrifft, will Gehrer sich nicht an „Glaubensgrundsätzen“ orientieren. „Tatsache ist nur, dass mit der Qualität begonnen werden muss. Die Schulorganisation spielt laut Experten dabei nicht die erste Rolle“.

Vom Reformdialog – dem Gipfel am 14. Februar – erwartet sich Gehrer einen „großen öffentlichkeitswirksamen Schub im Denken“. An dem Gipfel werden unter anderem die holländische Bildungsministerin, ein finnischer Experte über das Gesamtschulsystem und ein deutscher Experte über die Schulqualität teilnehmen. Was schlechte Lehrer betrifft, müssen Maßnahmen gesetzt werden. Dies bedeute aber keine Kündigungen, sondern verpflichtende Weiterbildung.

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