Kolumbianische Rebellengruppe FARC stellt Waffenkäufe ein

Im Friedensprozess in Kolumbien setzt die linke Guerillaorganisation FARC ein weiteres Zeichen zur Deeskalation. Er habe bereits Ende September allen Einheiten befohlen, keine weiteren Waffen und Munition mehr zu kaufen, teilte FARC-Chef Rodrigo Londono alias "Timochenko" am Dienstag bei Twitter mit.


Die Rebellen hatten zuletzt zudem erklärt, in Zukunft auf ihre militärische Ausbildung zu verzichten. Die kolumbianische Regierung und die FARC verhandeln seit drei Jahren in der kubanischen Hauptstadt Havanna über eine Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts. Nach dem Durchbruch bei den Gesprächen im September soll bis spätestens März kommenden Jahres ein Friedensvertrag unterzeichnet werden. Präsident Juan Manuel Santos strebt ab Neujahr eine bilaterale Waffenruhe an.

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