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"Kokain wurde am Filmset verteilt"

"Kokain war der größte Fehler meines Lebens." Dennis Quaid war in den 80er Jahren von der Droge abhängig. In einem Essay für ein US-Magazin schreibt Hollywood-Schauspieler über seine Suchtexzesse und was das verhängnisvolle weiße Pulver mit ihm anrichtete.
Bilder von Dennis Quaid

“Ich fing an, als ich mit dem College fertig war und 1974 nach Los Angeles zog. Zuerst nahm ich es nur ab und zu. Es war einfach die Droge, die sich Leute auf einer Party reinzogen.” Doch es dauerte nicht lang, und Dennis Quaid konnte keinen Tag mehr ohne Kokain über die Runden bringen. “Ich wachte in der Früh auf, zog mir eine Line rein und schwor, es den nächsten Tag nicht mehr zu tun. Doch um 4 Uhr nachmittags war ich genau dort, wo ich am Tag zuvor war – wie ein Hamster im Laufrad.”

Im Filmbudget eingeplant

In den 80er-Jahren war Kokain ein fixer Bestandteil des Filmbusiness, erzählt Dennis Quaid in einem Essay, das er für das US-Magazin “Newsweek” verfasste. “Statt einen Cocktail zu trinken, zog man damals eine Line. Die Sucht kam so schleichend, das es jeden überraschte.”

Doch wie präsent die Droge in Quaids Alltag wirklich war, war vielen Leuten nicht bewusst: “Das Kokain wurde auf dem Filmset verteilt, weil jeder es nahm. Es war in die Finanzen der Filme eingeplant, oberflächlich getarnt. Das kam sozusagen aus der Portokasse”, schreibt der 57-jährige Schauspieler weiter.

Ein “Bad Boy” am Ende 

Die Kokainsucht hätte auch dazu beigetragen, dass Quaid mit den Erfolg nicht umgehen konnte. Er hatte immer das Gefühl, den Ruhm nicht verdient zu haben. “Ich hatte den Ruf ein ‘Bad Boy’ zu sein und tat eine Weile mein Bestes, um ein Arschloch zu mimen. Es sollte so aussehen, als wäre alles okay. In Wirklichkeit hatte ich das Gefühl, dass mein Leben auseinander fällt und hoffte, dass es außer mir niemand merkt.”

Bei einem Konzert mit seiner damaligen Band The Eclectics hatte Dennis Quaid schließlich ein Erlebnis, das in aufrüttelte: “Ich hatte eine Nahtoderfahrung und da realisierte ich, dass ich in fünf Jahren tod bin, wenn ich mein Leben so weiter lebe. Am nächsten Tag wies ich mich selbst in die Rehab ein.”

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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