Knochen von Grazer in Deutschland gefunden

Eine DNA-Analyse brachte traurige Gewissheit: Die im deutschen Uelzen gefundenen Knochen konnten dem vermissten Grazer Anton Koschuh zugeordnet werden. Wie der ORF am Donnerstag unter Berufung auf die deutsche Polizei berichtete, ergab die Untersuchung in der Hamburger Rechtsmedizin einen eindeutigen Zusammenhang.


Nachdem vor gut 14 Tagen der Rucksack eines seit drei Monaten vermissten Anton Koschuh (43) an der Bahnstrecke im Bereich Suderburg gefunden worden war, durchsuchten Polizeibeamte aus Uelzen gemeinsam mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und Spürhunden das Waldgebiet nahe der Fundstelle. Bei der Suche wurden von einem der Hunde Knochenteile sowie Handy, Laptop und eine Tasche gefunden. Diese Gegenstände konnten alle dem Vermissten zugeordnet werden. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen lägen nicht vor, so die Polizei.

Das letzte Lebenszeichen des Grazers gab es am Abend des 22. Juli, als er seiner Familie telefonisch bekannt gab, für die Rückfahrt von einer Dienstreise nach Hamburg doch den Zug nehmen zu wollen. Von da an fehlte jede Spur. Weder die Ermittlungen der Polizei, noch Suchaufrufe über das soziale Netzwerk Facebook oder Flugzettel, die von den Verwandten in Hamburg verteilt wurde, brachten zunächst einen Erfolg.

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