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Klosterneuburg: Toter lag vier Monate unbemerkt in seinem Haus

Vier Monate bemerkte niemand den Toten in Klosterneuburg.
Vier Monate bemerkte niemand den Toten in Klosterneuburg. ©APA
Am vergangenen Wochenende haben Polizeibeamte in Klosterneuburg einen grausigen Fund gemacht. Ein 68-jähriger Mann lag vier Monate tot unbemerkt in seinem Haus. Obwohl eine Waffe neben der bereits stark verwesten Leiche gefunden wurde, konnte durch eine Obduktion ein natürlicher Tod festgestellt werden.

Nachdem seine Cousine den 68-Jährigen seit Monaten nicht erreichen konnte, beschloss sie, ihn in seinem Haus in Klosterneuburg zu besuchen. Auf ihre Klingeln bekam sie keine Antwort, die Tür war versperrt und der Briefkasten quoll über. Daraufhin alarmierte sie die Polizei, wie sie der Tageszeitung “Österreich” berichtete.

Vier Monate bemerkte niemand den Tod des 68-Jährigen

Bei ihrem Eintreffen entdeckte die Polizei die bereits zum Teil mumifizierte Leiche. Der Mann dürfte bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres verstorben sein und somit vier Monate unbemerkt in dem Haus gelegen sein. Obwohl in der Nähe des Toten eine Waffe gefunden wurde, dürfte er eines natürlichen Todes gestorben sein, hieß es. Die genaue Todesursache habe sich zwar aufgrund des Verwesungsgrades nicht mehr feststellen lassen, Fremdverschulden oder Selbstmord seien aber auszuschließen.
(APA/ Red.)

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