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Klimakonferenz - Gruppe von 50 Staaten berät über Abschlussdokument

Ecuadors Präsident Rafael Correa spricht in Cancun
Ecuadors Präsident Rafael Correa spricht in Cancun ©EPA
Auf der Weltklimakonferenz im mexikanischen Cancun hat eine Gruppe von rund 50 Staaten die Verhandlungen über einen Entwurf für ein Abschlussdokument übernommen. Wie Mexikos Sondergesandter für Klimafragen, Luis Alfonso de Alba, am Mittwochabend mitteilte, nahm eine Gruppe von Ministern und Delegierten am Nachmittag (Ortszeit) die Arbeit auf, die möglichst am Donnerstagmorgen abgeschlossen sein sollte.
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Wie Alba betonte, sollte es sich ausdrücklich nicht um einen exklusiven Kreis von Staaten handeln. Kein Land könne für ein anderes Entscheidungen treffen. “Alle Staaten haben die gleichen Rechte”, unterstrich er. Auf der Klimakonferenz in Kopenhagen im vergangenen Jahr hatte es massive Proteste gegen eine von der dänischen Präsidentschaft eingesetzte Gruppe gegeben, die sich zuletzt auf ein Abschlussdokument verständigte, das von den Teilnehmern jedoch nicht offiziell angenommen worden war. Nach Angaben Albas protestierte dieses Mal jedoch lediglich Bolivien gegen das Verfahren.

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