Klima-Protest in Wien im Zeichen des Ukraine-Krieges

Klima-Protest von Umweltgruppen werden wieder im Zeichen des Ukraine-Krieges stehen
Klima-Protest von Umweltgruppen werden wieder im Zeichen des Ukraine-Krieges stehen ©APA/HANS PUNZ
Am Freitag gehen Umweltschutzgruppen in Wien auf die Straße. Dabei fordern sie unter anderem ein Öl-Embargo gegen Russland und einen Gas-Ausstieg.

Unter dem Motto "Don't Fuel War: Raus aus Öl & Gas" fordert "Fridays For Future" ein EU-weites Embargo für russisches Öl und Gas. Denn alleine seit Kriegsbeginn hätten die EU-Staaten 40 Mrd. Euro für Öl und Gaslieferungen aus Russland bezahlt und damit die "Kriegskasse" von Russlands Präsidenten Wladimir Putin gefüllt, so der Vorwurf.

Rascher Verzicht von Öl und Gas für Umweltschutzgruppen zu schaffen

Zahlreiche Experten hätten bereits dargelegt, dass der rasche Verzicht auf Öl und Gas aus Russland für Österreich in Zusammenarbeit mit den übrigen EU-Staaten bewältigbar wäre. Solidarität mit Ukraine bedeutet sofortige Abkehr von russischem Öl", so Greenpeace bei einer Protestkundgebung vor dem Bundeskanzleramt.

Protest für Klimaschutz in der Verfassung

Umwelt-Aktivisten fordern auch die sofortige Umsetzung eines Klimaschutzgesetzes und die Verankerung des "Klimaneutralitätsziels" in der Verfassung. Greenpeace betonte in einer Aussendung: "Die Umweltschützerinnen und Umweltschützer fordern insbesondere den grünen Koalitionspartner auf, beim Bundesparteitag am Samstag sein Schweigen zu beenden, Haltung zu zeigen und sich klar zu einem Ölembargo zu bekennen. Nur so kann die Blockadehaltung der Volkspartei durchbrochen werden."

(APA/Red)

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