Kleinkinder nach Fenstersturz in Schwechat außer Lebensgefahr

Hubschrauber brachten die verletzten Kinder in Spitäler
Hubschrauber brachten die verletzten Kinder in Spitäler ©Radosta / austrianwings.info
Die Lebensgefahr für die beiden Kleinkinder, die am Freitagnachmittag in Schwechat bei Wien aus dem zweiten Stock eines Mehrparteienhauses gestürzt waren, ist gebannt. "Sie haben tausend Schutzengel gehabt", meinte ein Beamter.

Die Dreijährige habe mehrere Knochenbrüche erlitten, es seien jedoch keine Operationen notwendig. Die Jüngere (eineinhalb Jahre) habe relativ leichte Verletzungen erlitten. Der genaue Hergang des Unglücks war noch nicht geklärt: Die Eltern befanden sich bei ihren Kindern im Spital und sollten am Samstag im Lauf des Tages dort befragt werden.

Der Unfall in dem Mehrparteienhaus mitten in der Stadt hatte sich kurz nach 15.00 Uhr ereignet. Die Mädchen hatten vermutlich auf einem Bett in der Nähe des Fensters im Kinderzimmer gespielt. Dabei dürfte das Fliegengitter, mit dem das Fenster gesichert war, eingedrückt worden sein. In der Folge stürzten die Kinder rund zehn Meter aus dem Fenster in den Innenhof.

Eine der beiden dürfte dort am Betonboden, die andere auf Erdreich gelandet sein. Die Eltern der Kinder waren zum Unfallzeitpunkt beide in der Wohnung, die Mutter dürfte gerade ein drittes Kind gestillt haben. Die vierte Tochter der Familie sei bei der Großmutter in Serbien, hieß es. Die Eltern bemerkten den Unfall sofort, trugen die Kinder hinauf in die Wohnung und verständigten die Rettung. Zwei Notarzthubschrauber sowie ein Notarzt- und ein Rettungsteam wurden zur Unfallstelle entsandt, die Kinder wurden nach Wien ins AKH und SMZ Ost gebracht.

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