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Kleines Mädchen im Urlaub missbraucht

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Die jungen Katzerln hatten es dem 8-jährigen Wiener Mädchen in ihrem Urlaub am Bauernhof angetan - der Gutsbesitzer nützte das Vertrauen der Kleinen aus und verging sich eine Woche an ihr.

Einen kleinen schwarz-weißen Kater verwendete ein Salzburger Pensionist als Lockmittel, um ein achtjähriges Mädchen aus Wien während eines Ferienaufenthaltes auf einem Bauernhof in St. Veit im Pongau im August 2003 sexuell zu missbrauchen. Der 69-jährige, bisher unbescholtene Mann der Gutsbesitzerin wurde am Mittwoch von einem Salzburger Schöffengericht wegen sexuellem Missbrauch zu 18 Monaten auf Bewährung rechtskräftig verurteilt. Der Rentner stimmte einer psychotherapeutischen Behandlung zu.

Eine ganze Woche lang missbraucht

Der Urlaub auf einem Reiterhof entpuppte sich für die Volksschülerin als Albtraum. Täglich besuchte sie im Stall die Kätzchen, „die sie ins Herz geschlossen hatte“, schilderte Staatsanwalt Andreas Pechatschek. Besonders lieb gewann die Wienerin den kleinen schwarz-weißen Kater „Felix“. Den dürfe sie nach Hause mitnehmen, habe ihr der Pensionist versprochen. Doch in Wahrheit „nutzte er das Faible für Katzen aus, um sich an der Minderjährigen zu vergehen“. Während das Kind „ihren“ Felix streichelte, habe der Mann die Achtjährige von hinten mit der Hand am Geschlechtsbereich betastet. Nicht nur einmal, sondern „täglich“, vom ersten bis zum letzten Tag des einwöchigen Ferienaufenthaltes.

Am Tag der Abreise, am 9. August, “überschritt der Angeklagte die Grenze des Unerträglichen“, so der Staatsanwalt. Dem Pensionist habe das Mädchen noch versprechen müssen, nichts zu verraten. Ihre schrecklichen Erlebnisse vertraute sie dann erst nach dem Urlaub ihrer Mutter an. In einer kontradiktorischen Einvernahme gewann das Gericht Kenntnis darüber. Der Beschuldigte, selbst Vater von drei erwachsenen Töchtern, gestand heute in der Hauptverhandlung die Vergehen des sexuellen und schweren sexuellen Missbrauchs ein. Der Privatbeteiligtenvertreter forderte 3.500 Euro für die erlittenen seelischen Schmerzen.

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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