Klage: Sekretärin wurde sexuell belästigt und entlassen

Foto: Bilderbox
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Wie die „Kronen Zeitung“ in der Mittwochs-Ausgabe berichtet, wurde der Angestellten jetzt Schadenersatz zugesprochen.

Eine Sekretärin in Wien hat in einem Musterprozess um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Recht bekommen. Weil sich die Frau über Attacken eines Vorgesetzten bei der Firmenleitung beschwert hatte, wurde sie entlassen. Mit Hilfe der Arbeiterkammer klagte die Angestellte eines Pharmakonzerns am Oberlandesgericht Wien nun auf Schadenersatz. Der Konzern muss der Gekündigten für die Zeit der Arbeitslosigkeit die Differenz zum Gehalt (12.500 Euro) bezahlen, berichtete die „Kronen Zeitung“ (Mittwochausgabe).

„Das Unternehmen wollte nach der Beschwerde das Problem rasch aus der Welt schaffen und kündigte einfach die Sekretärin“, sagte AK-Rechtsexperte Hans Trenner in dem Bericht. Firmen könne ein solches Vorgehen künftig teuer zu stehen kommen, meinte er. Noch heuer sollen laut „Krone“ drei ähnliche Fälle verhandelt werden.

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