Kirsten Dunst findet Hollywood-Drehbücher langweilig

Kirsten Dunst setzt auf Abwechslung und Feingefühl
Kirsten Dunst setzt auf Abwechslung und Feingefühl ©AP
Die Schauspielerin wechselte für ihren Kurzfilm 'Bastard' hinter die Kamera, weil Hollywood-Drehbücher sie langweilen.
Kirsten Dunst bei den Cannes-Filmfestspielen
Schauspielerin Kirsten Dunst 2010
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US-Aktrice Kirsten Dunst (28) setzte sich lieber auf den Regiestuhl, statt vor der Kamera zu stehen, weil sie sich “beim Lesen von Hollywood-Drehbüchern” langweilt. Ihr Kurzfilm ‘Bastard’ wurde jüngst beim Filmfestival in Cannes gezeigt. Das Drehbuch schrieb die Mimin (‘Spider-Man 3’) selbst und sie führte auch Regie – ein Film, ganz nach ihrem Geschmack also.

“Ich mag Ungewöhnliches. Ich mag es zu spielen, zu experimentieren. Ich finde, das Kino hat ungemeine Möglichkeiten, es ist immer noch die schönste Kunst. Aber es reizt seine Möglichkeiten viel zu wenig aus”, erzählte die hübsche Aktrice dem Fernsehsender ‘Tele 5’. “Ich langweile mich beim Lesen von Hollywood-Drehbüchern. Das ist alles ungemein konventionell und voller Klischees. Daher schreibe ich selbst Figuren, wie ich sie gern spielen würde.”

Gefahr, dass die Beauty ganz von der Leinwand verschwindet, besteht allerdings keine. “Keine Sorge! Ich bin gut mit Aufträgen eingedeckt. Gerade hat mich Lars von Trier für seinen Film ‘Melancholia’ verpflichtet”, versicherte die Schöne. “Selber Regie zu führen, war aber eine willkommene Abwechslung. Ich werde das sicher wiederholen. Die Rollen, die man mir anbietet, sind nicht immer spannend. Das ist auch der Grund, warum ich mit europäischen Regisseuren wie Lars von Trier drehe. Man kann da zwar nicht so viel Geld verdienen, aber die Arbeit befriedigt viel mehr.”

Der Männerschwarm hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie ihre Wunschrollen aussehen. Sie liebt das Risiko und die Herausforderung, will bei der Arbeit ausgetestet werden und an ihre Grenzen gehen. Diese Rollen interessieren sie: “Möglichst solche, bei denen ich nicht sicher bin, ob ich sie wirklich spielen kann. Ich brauche eine Portion Risiko als Impuls, mich auf eine neue Figur einzulassen. Wie gesagt: Die Auswahl an guten Stoffen ist begrenzt.”

Um überzeugend zu schauspielern, braucht es Abwechslung und Feingefühl, erzählte die Blondine dem Sender weiter und verriet, dass ihre Methode, eine Rolle zu spielen, etwas mit Kulinarik gemein hat. “Man muss ein guter Beobachter sein. Das Geheimnis vor der Kamera ist: einfach da zu sein. Bloß nicht zu viel machen, außer in ganz bestimmten Momenten. Wie ein Koch, der mal ein kleines Frühstück zubereitet, und dann wieder ein tolles Abendessen für 15 Leute. Am Ende ist alles kochen!” erklärte der Kirsten Dunst lachend.

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