KinderuniWien: Im Mittelpunkt steht die Neugier

Nicht primär die Vermittlung von Wissen, sondern das Wecken von Neugier ist das Hauptanliegen der Veranstalter der heuer zum sechsten Mal organisierten KinderuniWien.

Nachwuchswissenschafter werden vom 7. bis 19. Juli unter fachkundiger Anleitung von Forschern der Uni Wien, der Technischen Universität (TU) Wien und der Medizin-Uni Wien zu “Kinderuni-Magistern” ausgebildet, hieß es dazu bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien.

Zufrieden sind die Veranstalter von den beteiligten Unis und dem Kinderbüro der Uni Wien mit den Anmeldungen. Über 3.000 seien es bisher und bis 4. Juli könnten sich Interessierte noch über das Internet (www.kinderuni.at) einklinken, sagte Rudolf Mallinger, Vizerektor der Medizin-Uni Wien. Wenngleich der Großteil der angebotenen Veranstaltungen ausgebucht sei, gebe es noch in fast allen Wissenszweigen Restplätze. Zum Vergleich, im Vorjahr nahmen insgesamt rund 3.600 Kinder das Angebot wahr.

Besonderes Interesse meldete TU Wien-Vizerektor Adalbert Prechtl für die naturwissenschaftlichen Fächer Chemie und Physik. Workshops, wo die Kinder selbst Hand anlegen können, stünden hoch im Kurs. Erstmals im Angebot sind heuer auch Veranstaltungen der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien, im Mittelpunkt steht das brandaktuelle Thema “Klimawandel”.

Der Ablauf der Kinderuni sei bewusst einem echten Studium nachempfunden, so die Vizerektorin der Uni Wien, Christa Schnabl. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer einen Studienausweis und ein Studienbuch und nach Absolvierung der Vorlesungen, Seminare, Workshops und Exkursionen winkt die Sponsion zum Kinderuni-Magister am 19. Juli im großen Festsaal der Uni Wien.

Weil auch ambitionierte Jungforscher hin und wieder eine Pause brauchen, wird es auch ein organisiertes Spielprogramm geben. 323 Wissenschafter werden heuer insgesamt an der Kinderuni lehren, 345 Veranstaltungen stehen auf dem Programm.

Der Besuch der KinderuniWien ist kostenlos und steht allen Kindern offen. Rund zwei Drittel kommen aus Wien, ein Drittel aus den anderen Bundesländern und teilweise reisen Nachwuchswissenschafter auch aus dem Ausland an.

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