Kinderschachfest brachte junge Köpfe zum Rauchen

Hirn trainieren und Spaß dabei haben: Das Kinderschachfest bei der Albertina
Hirn trainieren und Spaß dabei haben: Das Kinderschachfest bei der Albertina ©Regine Hendrich
Rund einhundert Wiener Kinder mit ihren Familien machten beim Kinderschachfest auf der Bastei der Albertina teil. Österreich hat in Sachen Kinderschach allerdings noch einiges nachzuholen.
Das war das Kinderschachfest

Für die Veranstalter, den Verein “Spielend Schlauer”, war das Wiener Kinderschachfest auf der Bastei der Albertina ein voller Erfolg. Bei herrlichem Wetter trafen sich hundert Wiener Kinder und ihre Familien neben dem Erzherzog-Albrecht-Denkmal zu Spielangeboten rund ums Schach. Oliver Lee schaffte den ersten Platz im Kinderturnier. Im Musensaal der Albertina diskutierten währenddessen Schulschachexperten aus acht Ländern die Chancen der gerade vom Europäischen Parlament erklärten Forderung, Schach in den Schulen einzuführen. Österreich würde davon besonders profitieren, denn gerade in den Volksschulen hängt die Schachförderung nach etwas nach. Dabei ist eindeutig nachweisbar, dass gerade Kinder zwischen sechs und neun Jahren vom Erlernen des Spiels am meisten profitieren.

Ein Spiel mit dem Weltmeister beim Kinderschachfest

Höhepunkt für alle jungen und älteren Schachfans war der Auftritt von Wesselin Topalow, Schachweltmeister 2005. Der Bulgare spielte ein Uhrensimultan gegen die acht besten Jugendspieler aus Österreich, Ungarn, der Slowakei und Tschechien. Topalow gewann nach vierstündigem, spannendem Kampf 5:3. Dabei unterlag er allerdings seinem jüngsten Gegner, dem erst 13-jährigen Grazer Martin Christian Huber.

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