Kindern Zugang zur Bildung ermöglichen

Weltweit müssen nach Angaben der Deutschen Welthungerhilfe rund 250 Millionen Kinder unter 14 Jahren arbeiten. Dieser Zustand sei "moralisch empörend", so Welthungerhilfe- Experte Ulrich Post.

Diesen Kindern sei meist auch der Zugang zu Bildung verwehrt. Dies müsse sich ändern. Gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen will sich die Welthungerhilfe dafür einsetzen, dass bis zum Jahr 2015 allen Kindern der Zugang zu Grundbildung ermöglicht wird.

Grundbildung sei ein zentraler Schlüssel der weltweiten Armutsbekämpfung, sagte Post, der die Kampagne „Stopp Kinderarbeit – Schule ist der beste Arbeitsplatz“ leitet. Neben der Armutsbekämpfung zählt auch Bildung für Alle zu den so genannten Millenniumszielen, denen sich die internationale Staatengemeinschaft verschrieben hat.

“Auch bekannte Konzerne beuten Kinder aus”

Die Leiterin der indischen Kinderhilfsorganisation MV Foundation, Shanta Sinha, verwies darauf, dass manche der Kinder auch für die Auftragnehmer großer internationaler Konzerne arbeiten müssten. Vor dem Weltkindertag am 20. November überreichte die Welthungerhilfe der deutschen Entwicklungs-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul eine Petition. Darin forderte sie mehr Geld für Grundbildungsprogramme in Entwicklungsländern.
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