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Kindergarten: Wiener Gemeinderats-Ausschuss beschloss Fördermodell

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Im zuständigen Wiener Gemeinderatsausschuss ist am Mittwoch mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP das neue Fördermodell für Privatkindergärten in Wien beschlossen worden.

Das Fördersystem wird komplett umgestellt, nämlich von der bisherigen Gruppenförderung auf eine Unterstützung pro Kind. Das soll den Trägern ermöglichen, die Plätze gratis anbieten zu können – entsprechend den städtischen Kindergärten, für die ab Herbst nichts mehr bezahlt werden muss.

“Insgesamt stehen für den privaten Bereich zusätzliche Fördermittel in Höhe von 80 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Das ist doppelt so viel wie bisher”, betonte Bildungs- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch (S) am Mittwoch in einer Aussendung. Private Betreiber sollen dadurch “möglichst viele” Betreuungsplätze beitragsfrei anbieten können. Was laut Oxonitsch bedeutet: Insgesamt dürfte es in Wien rund 45.000 Gratis-Kindergartenplätze geben, inklusive den städtischen.

Einzelne Betreiber werden für spezielle Angebote, etwa im Bereich Native Speaker, bei Öffnungszeiten über 50 Stunden oder bei kleineren Gruppen sowie für spezifische pädagogische Konzepte weiterhin einen Besuchsbeitrag einheben. Der jedoch geringer als bisher ausfallen soll: Die Eltern, die sich für einen solchen Kindergarten entscheiden, werden laut Oxonitsch durch den städtischen Zuschuss um mindestens 226 Euro pro Monat für ganztägige Betreuung entlastet.

Bei Tageseltern und einzelnen Kindergruppen reduzieren sich die Kosten laut Stadt für die Eltern ebenso um mindestens 226 Euro pro Monat. Darüber hinaus bekommen einkommensschwache Familien den Essensbeitrag bis zu einer Höhe von 57,41 Euro ersetzt.

Die Förderungen der Stadt für die einzelnen privaten Träger orientiert sich an der Gemeinnützigkeit der Einrichtung, dem Alter der Kinder und der Dauer der Betreuung. Voraussetzung für eine Förderung des Betreuungsbeitrags ist der Hauptwohnsitz Wien des Kindes und der Eltern bzw. des obsorgenden Elternteiles. Weiters verpflichten sich die Träger unter anderem zu einer Mindestöffnungszeit von 40 Stunden bei ganztägiger Betreuung.

Für die gemeinnützigen Träger setzt sich die Förderung aus einem Betreuungsbeitrag (226 Euro im Monat pro Kind ganztags) und einem Grundbeitrag (108 bis 245 Euro im Monat pro Kind ganztags) zusammen. Sie wird durch einen Verwaltungszuschuss (500 bis 1.500 Euro im Monat), der sich an der Anzahl der Gruppen orientiert, ergänzt. Nicht gemeinnützige Träger erhalten nur den Betreuungsbeitrag, also die 226 Euro pro Kind.

Eine Besonderheit dabei ist, so wurde betont, dass die neue Förderung für alle Kinder im Alter bis drei Jahren gleich hoch ist, unabhängig davon ob ganztags oder halbtags betreut wird: So können zum Beispiel auch kürzere Betreuungszeiten ohne finanzielle Einbußen für die Träger gewählt werden, wurde versichert.

Um freie Kindergartenplätze “auf Knopfdruck” sichtbar zu machen, werde derzeit auch an der Erstellung einer Kindergartendatenbank gearbeitet, hieß es. Damit sollen die vorhandenen Ressourcen zentral verwaltet werden können. Im Gemeinderat soll der Beschluss des neuen Fördermodells für Private am 24. Juni erfolgen.

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