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Kinderbetreuung: Wien ist anders

Regierung legt Bericht zur Situation der Kinderbetreuung vor - allerdings wird Kritik an den Zahlen geübt - in der Studie wird die Bundeshauptstadt Wien gleich ganz ausgelassen - Begründung: Mit keiner Stadt Österreichs vergleichbar.

Die Regierung hat am Montag einen Bedarfsbericht über die Notwendigkeit weiterer Kinderbetreuungs-Einrichtungen vorgelegt. Laut Statistik Austria hätten im Frühling 18.000 Plätze gefehlt, erklärte Sozial-Staatssekretärin Haubner. Da laut Bildungsministerin Gehrer aber schon 10.000 Plätze im Schulbereich geschaffen worden seien, würden nur noch 8.000 fehlen. Die SPÖ übte Kritik an den Zahlen.


Über die Aussagekraft der Studie lässt sich allerdings streiten. Denn die Studie hat die Bundeshauptstadt Wien ausgelassen. Haubner erklärte das mit der Erhebungs-Methode. Wien sei mit keiner anderen Stadt Österreichs vergleichbar und daher sei es unmöglich gewesen, einen aktuellen Mehrbedarf zu ermitteln.

“Problem wird kleingeredet”


Die SPÖ wirft Haubner vor, das Problem klein zu reden. Die Studie der Statistik Austria sei “äußerst unglaubwürdig“ meinte SP- Familiensprecherin Kuntzl. Immerhin habe Haubner im August noch von knapp 48.000 fehlenden Plätzen gesprochen. Offenbar werde einfach so lange erhoben, bis das gewünschte Ergebnis erzielt sei, vermutet Kuntzl.


Auch die Arbeiterkammer hält die Situation in Sachen Kinderbetreuung für „unverändert schlecht“. Der ermittelte aktuelle Mehrbedarf von 18.000 Plätzen weiche erheblich von der Erhebung 2002 ab, bei der ein Mangel von insgesamt 90.000 Betreuungsplätzen festgestellt worden sei, so AK-Präsident Tumpel.


Frauenministerin Rauch-Kallat verabschiedete sich indes vorerst vom Ziel, Kinderbetreuung steuerlich absetzbar zu machen. Dies werde in der laufenden Legislaturperiode nicht gelingen. Ziel bleibe die steuerliche Absetzbarkeit aber unverändert. Weiters forderte Rauch- Kallat Unternehmen auf, sich stärker bei Betriebskindergärten zu engagieren.

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