Kinder können Wiener Kanal entdecken

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Noch bis 15. August bietet Wien Kanal Kindern im Alter zwischen 4 und 10 Jahren die Möglichkeit, sich auf Wiens erster Kinderbaustelle mit der Thematik Wasser und Abwasser auseinander zu setzen.

Im Fürstenhof des Museumsquartiers, direkt vor der WienXtra Kinderinfostelle, gibt es neben einer Flussbaustelle mit großer Sandkiste, in der von den Kleinsten Flussbau praktiziert wird, auch zahlreiche Wasserexperimente für die etwas Älteren.

Mit der Archimedes-Schnecke, deren Prinzip bei Wiens Abwasserpumpwerken eingesetzt wird, befördern die Kinder das Wasser nach oben, folgen seinem Verlauf bis es in der Sandkiste mündet. Dort geht es dann erst richtig los. Mit Riesenbaggern, Schaufeln und Kübeln werkt man so lange bis man die gewünschte Flussform erhält. Ähnlich dem, wie es die Stadt Wien derzeit bei der Liesingtal-Kanal-Baustelle betreibt. Brücken und Dämme werden ebenso gebaut wie kleine Mäander und Seen.

Diese besondere Methode der Wasserförderung, Archimedesschraube oder Schneckenpumpe genannt, wurde bereits im 3. Jahrhundert vor Christus vom griechischen Mathematiker, Physiker und Geometer Archimedes erfunden. Heute, mehr als 2000 Jahre später, findet dieses antike Prinzip in Verbindung mit modernster Steuerungstechnik auch im Wiener Kanalsystem Verwendung.

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