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Kinder-Kämpfe in Thailand: Präzise Schläge bis zur Besinnungslosigkeit

Die kleinen Muay Thai Boxer schlagen unerlässlich aufeinender ein. Bis zur Ohnmacht.
Die kleinen Muay Thai Boxer schlagen unerlässlich aufeinender ein. Bis zur Ohnmacht. ©youtube/screenshot
Unfassbar, aber wahr: Kleine Kinder boxen für Geld – im Hintergrund eine jubelnde und tobende Menge Erwachsener.

Es sind Horrorszenen, die sich in einigen Städten Thailands abspielen. Jungen und Mädchen ab sechs Jahren tragen unerbittliche Kämpfe im Ring aus. Die Muay-Thai-Boxer riskieren dabei Hirnschäden, gebrochene Knochen, innere Verletzungen und nehmen sogar ihren Tod in Kauf.

Keinerlei Schutz für die Kinder

Entdeckt wurden diese Kämpfe laut „thesun.co.uk“ von Filmemacher Todd Kellstein. Dieser habe für die Recherche seines Filmes „Buffalo Girls“ etwa 300 solcher Fights besucht. Er sei keineswegs auf die Brutalität vorbereitet gewesen, die sich ihm dabei offenbarte. Die Mädchen würden unerlässlich aufeinander einschlagen – angespornt durch die Rufe des Publikums und das wartende Trinkgeld. Weder ein Kopfschutz werde getragen, noch würden sonstige Sicherheitsvorkehrungen getroffen . „Die Kinder sind klein, aber hart im Nehmen und gut trainiert. Die Kraft und die Präzision, mit denen sie ihre Schläge austeilen sind furchteinflößend“, zeigt sich Kellstein geschockt.

Alternative Geldquelle

Ursprünglich in den ländlichen Gebieten von Thailand zelebriert, werde das Interesse an diesem „Trend“ in den Großstädten zunehmend größer. Laut Kellstein sollen damit Freier in die heruntergekommenen Bars gelockt werden, in denen zusätzlich offen Sex verkauft werde. Der Filmemacher erinnert sich: „In einer Bar sah ich ungefähr 70 Touristen. Die meisten davon sahen Britisch oder Deutsch aus.“

Die gesehenen Boxkämpfe wolle Kellstein aber nicht werten, denn sie würden für die Kinder eine Alternative zur Prostitution darstellen. Das Recht über die Kulturen fremder Länder zu urteilen, wolle er sich ebenfalls nicht herausnehmen.

Trailer zu “Buffalo Girls”


(VOL.AT)

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