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Kind bei Ballon-Absturz getötet

Bei einem NATO-Fest in Mönchengladbach in Deutschland ist am Pfingstsonntag ein fünf Jahre altes Mädchen ums Leben gekommen. Das Fest wurde für den Montag abgesagt.

Ein Gewittersturm hatte die Verankerungsseile eines Fesselballons mit dem Kind im Aussichtssitz darunter losgerissen. Die Tochter eines englischen Soldaten und einer Deutschen saß gerade in dem Sessel, als die Sturmböen hereinbrachen.

Nach Angaben der Polizei wurde der mit Helium gefüllte Ballon mit dem hilflosen Mädchen vom Sturm rund 50 Kilometer weit nordwärts bis Hamminkeln im Landkreis Wesel getrieben, wo er aufschlug. Die Fünfjährige konnte nur noch tot geborgen werden. Anwohner hatten auf dem Hof ihres Hauses die Ballonhülle gefunden, die noch teilweise mit Gas gefüllt war. Kurz danach wurde auf einer Wiese etwa 200 Meter entfernt die Leiche des Mädchens entdeckt.

Zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 13.00 Uhr waren etwa 3.000 Gäste auf dem Festgelände der britischen Streitkräfte im NATO-Hauptquartier in Mönchengladbach. Voller Panik und hilflos mussten die Betreuer zusehen, wie der Ballon mit dem Kind weggerissen wurde. Die deutsche Polizei und die britische Militärpolizei untersuchen die Umstände des Unglücks.

Nach Zeugenaussagen war der Ballon nach seiner Irrfahrt im Sturm gegen eine Stromleitung geflogen und dann abgestürzt. Das NATO-Fest wurde für den Montag abgesagt.

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