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Kharrazi: Iran offen für Gespräche mit USA

Der Iran ist nach den Worten von Außenminister Kamal Kharrazi grundsätzlich offen für Gespräche mit den USA. Im staatlichen iranischen Fernsehen betonte das Kharraz.

Voraussetzung dafür sei, dass diese Gespräche auf gegenseitigem Respekt beruhten. Die Beziehungen zwischen USA und dem Iran waren von der US-Regierung kurz nach der iranischen Revolution von 1979 in Zusammenhang mit der Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran abgebrochen worden.

Über Jahrzehnte hinweg galt der Iran in den USA als ein „Förderland des internationalen Terrorismus“; US-Präsident George W. Bush rechnete den Iran zusammen mit dem Irak und Nordkorea zu einer „Achse des Bösen“ wegen des Verdachts, im Iran würden heimlich Massenvernichtungswaffen produziert. Die Regierung in Teheran hat diesen Vorwurf zurückgewiesen.

In jüngster Zeit hatte sich eine leichte Annäherung zwischen den USA und dem Iran abgezeichnet. So ließ die Regierung in Teheran amerikanische Unterstützung nach dem schweren Erdbeben vom 26. Dezember ins Land, und in den USA hieß es, im Grundsatz bestehe inzwischen die Bereitschaft zu einer Wiederaufnahme eines Dialogs, der auf bestimmte Themen begrenzt sein solle.

Der Iran erhofft sich von Washington die Beendigung der 1995 verhängten Sanktionen. Umgekehrt verlangen die USA die Aushändigung mutmaßlicher Extremisten des Terror-Netzwerks Al Kaida, die vermutlich im Iran festgehalten werden, ferner die Aufgabe des iranischen Atomprogramms sowie die Beendigung der Unterstützung des Palästinenser-Aufstands gegen Israel.

Im Dialog mit den Europäern hatte der Iran kürzlich im Atomstreit insofern eingelenkt, als die Regierung in Teheran unangekündigten Inspektionen durch die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) am Ende zustimmte.

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