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Keith Richards kokettiert mit seinem Alter

Keith Richards, die „Seele" der Rolling Stones, kokettiert gern mit seinem Alter. „Ach ja? Ich wusste nur, dass es ein runder Geburtstag ist", sagte er einem Journalisten, der ihn anlässlich seines 60. Geburtstags interviewte.

Der Altrocker hat guten Grund, sich selbst auf die Schippe zu nehmen: Die wilden Jahre von Drogensucht, Sex und Rock’n Roll sind in sein zerfurchtes Gesicht eingebrannt. „Er hat nie geglaubt, dass er seinen 60. Geburtstag noch erlebt”, kommentierte der „Independent on Sunday.”

Richards gilt als „musikalischer Zwilling” von Band-Chef Mick Jagger. Beide kannten sich schon als Sechsjährige und gingen in dieselbe Schule. Aus Liebe zum Rock’n Roll gründeten sie 1962 die Stones – und wurden zu Multimillionären. Der Sänger und der Gitarrist sind vom Charakter her aber höchst unterschiedlich. „Richards ist Herz und Seele der Band, Jagger der Stratege und Finanzkopf”, schrieb ein Kritiker. Im Gegensatz zu Jagger, der trotz seiner wilden Jugend immer nach gesellschaftlicher Anerkennung strebte, blieb der Bentley-Fahrer und Großgrundbesitzer Richards der „instinktive Rebell”, schrieb der „Independent.”

Insofern dürfte Richards’ öffentliche Entrüstung über den Adelstitel für „Sir Mick” aus dem Königshaus in diesen Tagen echt gewesen sein. Er halte es für „wahnwitzig” diese Ehrung vom Establishment anzunehmen. Mick unterstellte seinem alten Freund Neid. Der langen Freundschaft wird das keinen Abbruch tun. „Keith’ Geheimnis ist, dass er sich stets selbst treu blieb. Er wird immer irgendwo die Gitarre spielen”, sagte Schlagzeuger Charlie Watts über seinen Band-Kollegen.

APA/dpa) – Keith Richards, die „Seele” der Rolling Stones, kokettiert gern mit seinem Alter. „Ach ja? Ich wusste nur, dass es ein runder Geburtstag ist”, sagte er einem Journalisten, der ihn anlässlich seines 60. Geburtstags am Donnerstag (18. Dezember) interviewte. Der Altrocker hat guten Grund, sich selbst auf die Schippe zu nehmen: Die wilden Jahre von Drogensucht, Sex und Rock’n Roll sind in sein zerfurchtes Gesicht eingebrannt. „Er hat nie geglaubt, dass er seinen 60. Geburtstag noch erlebt”, kommentierte der „Independent on Sunday.”

Richards gilt als „musikalischer Zwilling” von Band-Chef Mick Jagger. Beide kannten sich schon als Sechsjährige und gingen in dieselbe Schule. Aus Liebe zum Rock’n Roll gründeten sie 1962 die Stones – und wurden zu Multimillionären. Der Sänger und der Gitarrist sind vom Charakter her aber höchst unterschiedlich. „Richards ist Herz und Seele der Band, Jagger der Stratege und Finanzkopf”, schrieb ein Kritiker. Im Gegensatz zu Jagger, der trotz seiner wilden Jugend immer nach gesellschaftlicher Anerkennung strebte, blieb der Bentley-Fahrer und Großgrundbesitzer Richards der „instinktive Rebell”, schrieb der „Independent.”

Insofern dürfte Richards’ öffentliche Entrüstung über den Adelstitel für „Sir Mick” aus dem Königshaus in diesen Tagen echt gewesen sein. Er halte es für „wahnwitzig” diese Ehrung vom Establishment anzunehmen. Mick unterstellte seinem alten Freund Neid. Der langen Freundschaft wird das keinen Abbruch tun. „Keith’ Geheimnis ist, dass er sich stets selbst treu blieb. Er wird immer irgendwo die Gitarre spielen”, sagte Schlagzeuger Charlie Watts über seinen Band-Kollegen.

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