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Keine UNO-Inspektoren

Ungeachtet des internationalen Drucks will der Irak auch weiterhin keine UNO-Inspektoren ins Land einreisen lassen.

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte der stellvertretende Ministerpräsident Tarek Aziz zur Begründung: Bei ihrer vergangenen Mission hätten die Inspektoren „jede Ritze untersucht und jeden Stein umgedreht, aber noch immer fehlt der Abschlussbericht, der die Voraussetzung für das Ende der Sanktionen gegen unser Land ist“. Aziz glaubt, die USA und Großbritannien verfolgten seit Jahren ein „verstecktes Ziel, das sie jetzt auch offen aussprechen: Sie wollen unsere Regierung stürzen“. Nach dieser offenen Drohung könne man nicht erwarten, dass der Irak erneut Inspektoren einreisen lasse, die das Land ausspionierten.

Auf die Frage, ob der Irak einen Angriff der USA befürchte, antwortete der Stellvertreter von Präsident Saddam Hussein: „Wir erwarten das Schlimmste und bereiten uns darauf vor.“ Da es nicht um die Interessen zweier Staaten gehe, sondern um internationale Sicherheit, erwarte er, dass sich die europäischen Länder „eindeutig verhalten und den Amerikanern verdeutlichen, dass diese ihre Kompetenzen überschreiten“. Aziz weiter: „Sollten die Amerikaner nicht in ihre Grenzen verwiesen werden, wird dieser Konflikt Unordnung und Chaos in der ganzen Welt produzieren.“

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