Keine Pause für Rubens

Kaum hat die Rubens-Ausstellung in der Albertina geschlossen, sperrt am Sonntag der Gemälde-Parcours „Rubens in Wien“ auf - geboten wird Kombiticket für drei Museen und Shuttlebus - D-Wagen wird zur "Rubens-Linie".

Das Liechtenstein Museum, das Kunsthistorische Museum und die Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste präsentieren gemeinsam ihren Bestand an Werken des großen flämischen Meisters. Der umfasst immerhin rund 100 Werke und wird überdies mit einigen Leihgaben ergänzt.


Das Kombiticket für alle drei Häuser (15 Euro) inkludiert einen Shuttlebus. Mit dem D-Wagen, zur „Rubens-Linie“ ausgerufen, lässt sich das bis 27. Februar 2005 geöffnete barocke Ausstellungs- Triptychon auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln absolvieren.


Dieser „Rubens-Pilgerweg“ (Johann Kräftner, Direktor des Liechtenstein Museums) ist zugleich auch eine Exkursion in die Welt der Sammler und Mäzene der einstigen Kaiserstadt. Als Konkurrenten machten sich Erzherzog Leopold Wilhelm (dessen Sammlung den Grundstock des Kunsthistorischen Museums bildet) und Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein die schönsten Bilder streitig, während Graf Lamberg, aus dessen Sammlung die Galerie der Akademie hervorging, schon allein aus Platzgründen eher das kleine Format, die Ölskizze, bevorzugte.


Peter Paul Rubens (1577-1640) wurde heuer auch ohne besonderen Anlass bereits in vielen Städten ausgiebig gefeiert. Die erstmalige Zusammenarbeit der drei Wiener Institutionen soll darauf hinweisen, dass Wien eine Rubens-Metropole genannt werden kann, und einen Höhepunkt und Abschluss dieses Rubens-Jahres bilden. “3 Museen. 100 Gemälde.“ lautet der Werbeslogan.

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