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Keine Kasernen-Benennung nach Widerständlern

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Platter spricht sich gegen Umbenennung von Kasernen nach Widerstandskämpfern aus - Minister beruft sich auf Kommission und ist für „saubere Aufarbeitung“ des 20. Juli 1944.

Verteidigungsminister Günther Platter (V) lehnt es ab, Kasernen nach Widerstandskämpfern umzubenennen. Die „unabhängige Denkmal-Kommission“ habe empfohlen, dem nicht näher zu treten, so der Minister am Dienstag im Ö1-„Morgenjournal“. „Und aus diesem Grunde habe ich natürlich der Kommission Folge geleistet.“ Die Frage, ob er die Empfehlung der Kommission persönlich richtig finde, beantwortet Platter lediglich mit dem Hinweis auf die „klare Empfehlung“. Klar ist für ihn: Wenn eine Kommission installiert worden sei, „glaube ich, dass es wichtig ist dass die Politik dann auch dieser Empfehlung nachkommt“.

Platter betonte gleichzeitig, er sei an einer „sauberen Aufarbeitung“ des 20. Juli 1944 interessiert. Er habe daher andere Impulse gesetzt. Im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien laufe derzeit eine Ausstellung zum „Tyrannenmord“. Und für den Herbst sei ein Symposium der Landesverteidigungsakademie zu diesem Thema geplant.

Der neue Bundespräsident Heinz Fischer hatte am Montag die Benennung eines Innenhofes in der Rossauer Kaserne, dem Sitz des Verteidigungsministeriums, nach Robert Bernardis angeregt. Bernardis gehörte zum Kern der Gruppe rund um den Oberst im Generalstab Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die am 20. Juli 1944 das – gescheiterte – Attentat auf Adolf Hitler versuchte. Bernardis wurde am 8. August 1944 gehängt.

Redaktion: Christian Wata

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