Kein "Weihnachtsfriede" in Österreichs Familien

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Fast jeder zweite Österreicher streitet zu Weihnachten, ist einsam oder traurig. Vom Christkind wünschen sich die Österreicher mehrheitlich Immaterielles und dabei wiederum vor allem Gesundheit.

Das hat eine aktuelle ISMA- Umfrage im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich zum Thema „Macht Weihnachten krank?“ ergeben. 46 Prozent verbinden Weihnachten auch mit Stress, Streit und Ängsten. Bei sieben Prozent löst Weihnachten depressive Verstimmungen aus, bei den allein Lebenden trifft das sogar jeden Fünften.

„Die Umfragedaten zeigen auch, wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinander klaffen. Fast alle wünschen sich Gesundheit, Frieden und besinnliche Tage im Kreis der Familie, erleben aber oft Hektik, Konsumzwang und Streit um den Festtagsbraten“, resümierte Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich. 34 Prozent sind froh, wenn Weihnachten wieder vorbei ist. 39 Prozent bezeichneten sich als Festtagsgenießer, 16 Prozent sind absolute Festtagsgegner.

Familiärer Zusammenhalt wichtig

97 Prozent legen Wert auf den familiären Zusammenhalt, 90 Prozent sehnen sich nach Stille und Besinnung und 90 Prozent wollen mehr Zeit mit Freunden und Bekannten verbringen. Demgegenüber stehen aber jene 31 Prozent, die Verwandtenbesuche als „nervig“ bezeichnen. Dennoch verbringen 90 Prozent die Festtage mit der Familie, insgesamt zehn Prozent mit dem Partner oder Freunden und nur drei Prozent alleine. Einer von 100 gab an, Weihnachten gar nicht zu feiern.

Mehrheit wünscht sich Immaterielles

Vom Christkind wünschen sich die Österreicher mehrheitlich (zu 80 Prozent) Immaterielles und dabei wiederum vor allem Gesundheit. „Gesund bleiben“ ist für 26 Prozent ganz oben auf der Liste ans Christkind, gefolgt von Gesundheit für die Familie/den Freundeskreis zu zwölf Prozent. Bei den materiellen Wünschen lag der Traum vom Urlaub mit vier Prozent voran.

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