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Kein Vakuum im Verein

Vor zehn Jahren war sein Einstieg, am Montag hat Johannes Engl seinen Abschied von Cashpoint SCR Altach vollzogen. Obmann Werner Gunz bedauert den Rücktritt von Präsident Engl, der zehn Jahre im Amt war.

“Ich hätte mich einfach mehr einbringen müssen und das wäre zu diesem Zeitpunkt falsch”, so Engl gegenüber den “VN”. “Besser mein Rücktritt, als ein Zickzack-Kurs.” Engl hat sich am Montag mit Werner Gunz getroffen und ausgesprochen. “Er ist im Tagesgeschäft und muss den Kopf hinhalten. Engl ist Geschichte”, so der Altacher Unternehmer. “Es geht hier nicht um die Optik, nicht um mich, sondern um die Zukunft des Vereins.” Für den Sommer, so Engl, hatte er seinen Ausstieg geplant, nun gehe er halt ein wenig früher.

Kein Vakuum im Verein
Werner Gunz bedauert den Rücktritt von Präsident Engl. Gleichzeitig bekennt er sich zu seiner Obmann-Aufgabe und stellt in Frage, ob es beide Positionen geben muss.

VN: Der Präsident ist zurückgetreten, will aber von einem Machtkampf nichts wissen. Was sagt der Obmann?
Werner Gunz: “Er sagt die Wahrheit. Wir verstanden uns immer sehr gut, darum ist der gesamte Vorstand vor den Kopf gestoßen. Es gab unserer Meinung nach auch kein Problem in der Informationsweitergabe. Schon Anfang Jänner haben wir auf der Vorstandssitzung einstimmig beschlossen, dass wir den eingeschlagenen Weg mit Trainer weitergehen wollen. Das ist protokolliert. Ich habe zudem mit Johannes vereinbart, dass wir uns 14-tägig treffen, bis heute haben diese Treffen leider nicht stattgefunden.”

VN: Hätte Johannes Engl nicht einen anderen Abgang verdient?
Gunz: “Ganz sicher, schon deswegen verstehen wir ihn nicht. Er wollte immer Sommer zurücktreten, dass war von ihm schon seit längerem geplant. Ich glaube, so viel wie er hat noch niemand für den Verein getan.”

VN: Was bedeutet der Rücktritt kurz vor Rückrundenstart? Angst vor Auswirkungen auf die Leistung der Mannschaft?
Gunz: “Johannes sagte mir, er habe den Zeitpunkt extra vor dem Rückrundenstart gewählt. Damit will er keine Unruhe ins Team bringen. Ich sehe das gleich.”

VN: Konsequenzen?
Gunz: “Der Weg ist vorgegeben, wir arbeiten derzeit an vielen Projekten. Es entsteht kein Vakuum in der Vereinsarbeit, da seit Jahren die selben Funktionäre im Vorstand sitzen und ausgezeichnete Arbeit verrichten. Ich denke in Zukunft wird es nur noch eine Führungsperson geben.”

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