Kein Rechtschreib-Gipfeltreffen in Wien

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Die Kultusminister der deutschen Bundesländer haben einen Bericht der Zürcher Zeitung „NZZ am Sonntag“ über ein Krisentreffen zur Rechtschreibreform zurückgewiesen.

Das Treffen aus Vertretern Deutschlands, der Schweiz, Österreichs und Liechtensteins im August in Wien sei bereits vor Wochen geplant gewesen und solle lediglich die Installierung des Rats für deutsche Rechtschreibung vorbereiten, sagte der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK), Erich Thies, am Sonntag.

Die Gründung dieses Expertengremiums war von der KMK im Juni geplant worden. „Der Rat soll die Sprachentwicklung auf der Basis der neuen Rechtschreibung beobachten“, erläuterte Thies. Die „NZZ am Sonntag“ hatte berichtete, nach der Rückkehr der Axel Springer AG („Bild“), des Spiegel-Verlags und dem Süddeutschem Verlag zur alten Rechtschreibung werde ein Krisentreffen in Wien einberufen. Das Schweizer Äquivalent zur deutschen KMK, die Erziehungsdirektorenkonferenz, hatte in der Zeitung berichtet, die KMK sei „sichtlich nervös“ und wünsche ein Treffen der Chefbeamten.

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