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Kein Problem für Wasserqualität in heißen Badeseen

Heißes Wasser in Seen keine Gefahr
Heißes Wasser in Seen keine Gefahr
Die extremen Temperaturen haben in den vergangenen Wochen die heimischen Seen auf Badewannentemperaturen aufgeheizt. Viele Menschen bedeuten auch mehr Kolibakterien - sinkt dadurch auch die Wasserqualität? "Nein", beruhigte der Biologe Heinz Jaksch, "Alle Prozesse laufen bei höheren Temperaturen schneller ab - auch der Bakterienabbau." In Flüssen ohne Schatten kann es Forellen aber zu heiß werden.


Im warmen Wasser vermehren sich auch Algen schneller. “Wenn der See sonst in Ordnung ist, sollte das kein allzu großes Problem sein”, versicherte Jaksch. In flachen Seen, in denen sich am Boden eine Schlammschicht gebildet hat, kann diese bei großer Hitze “gasen”. Kein Grund zur Beunruhigung, denn dadurch gelangen nur zusätzliche Nährstoffe ins Wasser.

Ebenso wenig muss man eine “Ölpest” durch allzu viel UV-Blocker befürchten. “Mit ist nicht bekannt, dass es durch Sonnenöl zu massiven Problemen gekommen ist.” Dieses bleibt zunächst an der Oberfläche und wird dann abgebaut. In kleinen Badeteichen sollte es mit dem Einschmieren dann doch nicht “übertreiben”. Für diese gibt es eine Bäder-Hygieneverordnung: Ein Gast pro Tag auf zehn Kubikmeter Wasser.

Wie fühlen sich Fische, bei Temperaturen von 30 Grad, wodurch weniger Sauerstoff im Wasser gelöst ist? In großen Seen “tauchen” sie einfach in kühlere Tiefen ab. In flachen, nicht bewaldeten Fischteichen geht es ihnen aber nicht gut, so der Biologe. Bachforellen sterben bei 26 und Regenbogenforellen bei 28 Grad Wassertemperatur.

Die laut ARBÖ wärmsten Seen: Turnersee (K) 30, Klopeiner See (K) 30, Sonnegger See (K) 29, Gösselsdorfer See (K) 29, Kleinsee (K) 29, Längsee (K) 29.

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