Katholikenzahl blieb in Österreich 2007 stabil

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Die Zahl der Kirchenaustritte ist in Österreich im Vorjahr nur leicht gestiegen. Nach den Angaben der Diözesen wurden 2007 insgesamt 36.858 Kirchenaustritte gezählt, im Jahr zuvor waren es 36.816 gewesen.

Ebenfalls nur einen leichten Rückgang der Katholikenzahl vermeldet die Diözese Innsbruck, wo 2007 407.880 Personen der katholischen Kirche angehörten. 2006 waren es 408.008, was einem Rückgang um 128 Personen oder 0,06 Prozent entspricht. 2.347 Personen traten aus der Kirche aus (das sind um 59 mehr als 2006). Die Zahl der Eintritte betrug 260 und blieb damit gegenüber 2006 praktisch gleich.

Weniger Katholiken und mehr Austritte gab es in St. Pölten. 549.631 Katholiken haben derzeit ihren Hauptwohnsitz in dieser Diözese. 2006 waren es 552.788. Im vergangenen Jahr sind 3.885 Katholiken zugezogen und 4.428 weggezogen. Im gleichen Zeitraum haben 3.420 Personen die Kirche verlassen. Das sind um 392 mehr als 2006. 268 Personen sind 2007 wieder in die Kirche zurückgekehrt. Dieser Anteil ist seit Jahren im Steigen begriffen und bedeutet eine Zunahme um etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als es 241 waren. Der Direktor des Pastoralamtes, Wilfried Kreuth, meinte dazu, die Ursachen, warum Menschen die Kirche verlassen, seien vielfältig: “Es ist ein Trend der Zeit”.

In der Diözese Gurk sind im Jahr 2007 2.348 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Gegenüber 2006 (2.312 Personen) ist die Zahl der Kirchenaustritte somit um 1,56 Prozent gestiegen. Insgesamt machen die 2.348 Austritte des Jahres 2007 0,57 Prozent der Gesamtzahl der Katholiken der Diözese Gurk aus. Die Zahl der (Wieder-)Eintritte und Übertritte ist mit 318 Aufnahmen im Jahr 2007 gegenüber 2006 mit 317 Aufnahmen nahezu gleichgeblieben. Mit Stichtag 1. Jänner 2008 sind 409.363 Kärntnerinnen und Kärntner, das sind 73,05 Prozent der Gesamtbevölkerung, römisch-katholisch (am 1. Jänner 2007 waren es 411.971.).

In der Diözese Feldkirch war die Zahl der Austritte im Vorjahr gegenüber 2006 um rund 10 Prozent rückläufig. Die vorläufigen Zahlen lassen rund 1.595 Austritte erwarten, das sind um 175 weniger als im Jahr zuvor. Bis zum 31. Dezember sind 180 Erwachsene in Vorarlberg in die katholische Kirche eingetreten (2006 waren es 182). Insgesamt weist die Statistik für Vorarlberg im vergangenen Jahr 262.044 Katholiken auf, gegenüber 263.613 im Jahr davor.

Die Diözese Eisenstadt zählte 2007 209.604 Katholiken (gegenüber 211.048) im Jahr davor. Die Zahl der Austritte sank von 846 (2006) auf 764 (2007), die Zahl der Neueintritte stieg von 7 auf 15, die der Wiedereintritte sank von 84 auf 78.

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