Karlsplatz: Schutzzone funktioniert

Schutzzone &copy APA
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Die seit Montag bestehende Schutzzone auf dem Wiener Karlsplatz „wirkt“. Bis inklusive Sonntag seien zwölf Betretungsverbote - drei davon am Wochenende - ausgesprochen worden.

Verwaltungsstrafverfahren wurden bisher nicht eingeleitet, sagte Mag. Peter Goldgruber von der Bundespolizeidirektion Wien am Montag. Zum Wochenanfang gab es auch Neuigkeiten in Form einer „Freigängerzone“, erlassen von einer nicht näher bekannten Organisation mit dem Namen „Freiheitsdirektion Wien“.

Diese Freigängerzone wurde schriftlich vor der Volksschule bekannt gemacht. An Absperrbändern befestigte Figuren – ähnlich Schneemännern – bildeten eine Art Spalier vom Ausgang der Opernpassage zur Volks- und Mittelschule am Karlsplatz. Diese Zone gelte seit Montag 0.00 Uhr, hieß es auf den scheinbaren Kundmachungen. Die Polizei prüfte, ob ein Verstoß gegen Rechtsvorschriften vorlag.

Die früher beim Ausgang der Opernpassage angesiedelte Drogenszene hat sich mittlerweile verflüchtigt. Auf dem traditionellen Treffpunkt hält sich seit Tagen kaum jemand auf. „Das entspricht dem Sinn der Schutzzone“, sagte Goldgruber. Angehörige der Szene seien jetzt eher bei einem anderen Ausgang der U-Bahn anzutreffen oder in der Nähe eines Fast-Food-Lokals in der Opernpassage. Von dort würden sie zwei bis drei Mal am Tag von der Polizei vertrieben, was bisher immer ohne Probleme vonstatten gegangen sei.

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