Karlsplatz-Passage: Architekturwettbewerb

©© Atelier Kurt Schlauss
Sie soll eine "helle und freundliche Flanierpassage" werden: Die Wiener Karlsplatz- bzw. Opern-Passage. In Wien startet heute, Mittwoch, mit der ersten Zusammenkunft der Wettbewerbsjury ein europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb für die Modernisierung des sozialen Brennpunkts.

Derzeit ist die Unterführung weniger Flaniermeile als in erster Linie Treffpunkt der Wiener Drogenszene.

Bis zum Spätsommer 2008 soll nun ein Konzept für die Neugestaltung vorliegen. Gegenstand des Wettbewerbs ist ein “zeitgemäßes und nachhaltiges Gestaltungskonzept” für die in die Jahre gekommene Unterführung, hieß es heute in einer Rathaus-Aussendung. Das Projekt gilt als “missing link” zwischen der Neugestaltung der Kärntner Straße (Baubeginn nach Ende der EURO 2008, Anm.) und dem Kunstplatz Karlsplatz, dessen Umbau 2007 abgeschlossen wurde.

Geplant ist auch die Neugestaltung der Stationsabgänge zu den U-Bahn-Linien U1, U2 und U4. In der Ausschreibung vorgesehen sind weiters eine Verbreiterung des Zugangs zur U1, ein neuer Standort für die Information und den Vorverkauf der Wiener Linien und ein neues Beleuchtungskonzept.

Ein erstes Treffen der Jury findet heute statt. Neben Architekten und Stadtplanern sitzen in dem Gremium unter anderem die Bezirksvorsteherin des 1. Bezirks, Ursula Stenzel (V), ein Vertreter der Wirtschaftskammer sowie der Sucht- und Drogenkoordinator der Stadt Wien, Michael Dressel. Bereits im Vorfeld fand eine Informationsveranstaltung statt, bei der die betroffenen Lokalmieter über das Vorhaben informiert wurden.

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