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Karadzic-Festnahme: Gewalttätige Proteste

Einige Dutzend Anhänger serbischer nationalistischer Organisationen haben am frühen Dienstagabend im Stadtzentrum Belgrads gegen die Festnahme des bosnisch-serbischen Ex-Präsidenten Radovan Karadzic protestiert.

Die Demonstranten, die von einem großen Polizeiaufgebot auf dem Republikplatz umzingelt wurden, bewarfen die Ordnungshüter mit Stühlen aus den umliegenden Cafés und Knallkörpern. Den Protestlern schlossen sich auch der Generalsekretär der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS), Aleksandar Vucic, sowie Karadzic’ Bruder Luka an.

Demonstranten zerschlugen außerdem mehrere Statuen einer Freiluft-Ausstellung, die derzeit im Stadtzentrum stattfindet. Verletzte hat es laut ersten Berichten nicht gegeben.

Der amtierende SRS-Chef Tomislav Nikolic hat am Dienstag “massive Proteste” gegen die Festnahme des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Karadzics angekündigt, ohne einen genauen Termin dafür nennen zu wollen. Auch werde seine Partei mit allen demokratischen Mitteln kämpfen, um den pro-europäischen Präsidenten Boris Tadic zu stürzen, kündigte Nikolic an. Der serbische Staatschef wird von den Radikalen als der Hauptverantwortliche für die Festnahme Karadzic’ angesehen.

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