Kapfenberg gegen Rapid als Ouvertüre

Pacult war mit Leistung zuletzt oft unzufrieden
Pacult war mit Leistung zuletzt oft unzufrieden ©APA (Archiv/Neubauer)
Der Neuling und der Meister bestreiten die Fußball-Ouvertüre zur 15. Runde der Bundesliga. Der Kapfenberger SV hat am Freitag Rapid zu Gast.

Da wie dort sind Punkte im Kampf gegen den Abstieg bzw. im Titelrennen gefragt. Die Obersteirer warten seit 9. September 1956 (4:3), also seit 52 Jahren, auf den zweiten Heimsieg gegen Rapid, die nach dem Cup-K.O. in Ried Reputation zurückgewinnen wollen.

Die Kapfenberger, die das 3:7-Debakel in Salzburg mit dem Aufstieg ins Cup-Viertelfinale (3:0 in Wels) wegsteckten, versprechen den prominenten Gästen einen Kampf auf Biegen und Brechen. Sie haben acht ihrer neun Punkte vor eigenem Publikum geholt. Gregoritsch rechnet bei der Partie mit rund 8.000 Besuchern. Die Aufstellung wird davon abhängen, ob Bernsteiner (Adduktoren) und Felfernig (Muskelverhärtung) fit werden. Die Torhüterfrage Eisl oder wie im Cup wieder Susko wird der Coach “aus dem Bauch” entscheiden.

Vor dem 24. Oberhaus-Duell (2 KSV-Siege, 2 Remis, 19 Rapid-Siege, 23:90 Tore) verfügen die Wiener nach Meinung von Gregoritsch noch immer über große Qualität. “Für mich sind sie Titelfavorit Nummer eins”. Und das, obwohl die Grünweißen neben dem Cup-Out nur sieben Zähler aus den jüngsten fünf Liga-Partien geholt haben.

Peter Pacult ist mit der gezeigten Leistung nur wenig zufrieden: “Es darf nicht sein, dass ein gegnerischer Spieler ungehindert vom eigenen bis zu unserem Strafraum läuft und dort der ein Stürmer ganz frei ist”, wetterte der Wiener, für den verletzten Katzer links in der Vierer-Kette Stephan Palla aufbieten wird. Der Jung-Rapidler soll nach seinem Zwei-Minuten-Debüt am 29. März gegen Wacker Innsbruck (4:1) erstmals von Beginn in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Pacult hat sonst keine große Umstellungen geplant.

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