"Kampfgärtner" und "Friedensmechaniker"

&copy BMLV
&copy BMLV
Sie wollen „Friedensmechaniker“, „Kampfgärtner“ oder „Stresserprobter Krisenadministrator“ werden? - dann sind sie beim Bundesheer richtig.

Derartige Berufsbilder sucht das Heer in einer am Mittwoch gestarteten Kampagne mit ungewöhnlicher Aufmachung. Mit Inseraten in Zeitungen und Magazinen, mit Direct-Mailings, Web-Schnittstellen und mit Plakaten vor Österreichs Kasernen sollen Jugendliche damit auf Berufsmöglichkeiten beim Bundesheer aufmerksam gemacht werden.

Erklärt und aufgelöst werden diese jetzt veröffentlichten Teaser dann später in einem zweiten Teil mit dem Titel „Wir geben alles“. Inhalt ist die militärische Karriere, die Berufsförderung in zivilen Berufen oder auch die akademische Ausbildung. Mit dieser Werbekampagne sollen vor allem die Arbeitsplatz-Chancen in den so genannten „Kaderpräsenzeinheiten“ des Bundesheeres kommuniziert werden. Zudem informieren Wehrdienstberater am Telefon zum Ortstarif unter 0810/810 161 oder im Rahmen von Informationstagen und Personalfachmessen.

Das Bundesheer macht darauf aufmerksam, dass es eine umfassende Berufsausbildung anbietet. „Wir bieten ja nicht nur eine militärische Laufbahn, sondern übernehmen nach der Dienstzeit beim Bundesheer auch die Aus- und Weiterbildungskosten bis hin zu akademischen Ausbildungsgängen. Mit dieser Kampagne wollen wir diese Chancen für österreichische Jugendliche reizvoll kommunizieren“, sagt Thomas Mais, Leiter des Heerespersonalamts in einer Aussendung.

Das Bundesheer unterhält Kaderpräsenzeinheiten an Standorten in ganz Österreich. Die Soldaten sind in der Regel drei Jahre beim Bundesheer tätig. Sie haben eine Verlängerungsoption um weitere drei Jahre, mit anschließender Berufsförderung, Gehaltsfortzahlung und einem bevorzugten Umstieg auf den zivilen Arbeitsmarkt. Nach einem dreijährigen Dienstverhältnis hat ein Soldat Anspruch auf insgesamt zwölf Monate Berufsförderung. Dabei werden sämtliche Kosten für fachliche Aus- und Fortbildungsgänge, Umschulungen an öffentlichen oder privaten Bildungseinrichtungen und Betrieben im Inland (falls erforderlich auch im Ausland) bis zu einer Gesamthöhe von rund 27.000 Euro vom Bundesheer übernommen.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • "Kampfgärtner" und "Friedensmechaniker"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen