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Kampfansage an Bankräuber

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Mit Hilfe von neuen Technologien könnte die Wiener Polizei künftig Bankräubern effektiver zu Leibe rücken: Angedacht sind etwa Alarmpakete mit GPS-Sender und live Bilder aus den Geldinstituten.

Diese Maßnahmen stellte Dr. Ernst Geiger, Leiter der Kriminaldirektion 1, am Mittwoch Journalisten vor. Noch seien die Innovationen allerdings nicht in Verwendung, schränkte er auch ein.

Sender in Geldscheinen

Beispielsweise das satellitengestützte Alarmpaket: In bestimmten Geldscheinen wird ein Sender eingebaut, der kaum dicker ist, als das durchschnittliche Papiergeld. Mit Hilfe dieses Alarmsystems kann der Weg des Geldes und damit auch des Täters weiterverfolgt werden, wie der Kriminalist sagte.

Live-Streams vom Bankraub

Weniger Zukunftsmusik ist die Übermittlung von Videobildern direkt aus den Bankfilialen, wie die stellvertretende Polizeipräsidentin Michaela Pfeifenberger schilderte: Die Einsatzzentralen könnten im Fall des Überfalles live in die betroffene Bank blicken und hätten damit bereits ein Foto des Täters. Schon bald soll eine Bank in Wien damit in den Probebetrieb gehen, kündigte sie an. Der Vorteil:
Schneller verfügbare Bilder sollen die Räuber schneller ausforschbar machen.

Schulung für Bankangestellte

Zusätzlich werden die Bankangestellten mit Unterstützung der Polizei geschult, so der Kriminalist. Dabei lernen sie, wie man sich bei einem Überfall verhält und der Exekutive entscheidende Tipps gibt. Wichtig sei beispielsweise die Fluchtrichtung, um die Täter schneller ausforschen zu können, erklärte Geiger.

Die Polizei selbst hat unterdessen bereits Maßnahmen zur Bekämpfung der Banküberfälle gesetzt: Geldinstitute in Wien werden stärker überwacht, sagte Geiger. Uniformierte Streifen und auch zivile Beamte sollen potenzielle Täter einerseits abschrecken und im Fall des Falles auf frischer Tat ertappen.

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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