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Kampf gegen Tabu "Brustkrebs"

Ornella Muti ließ am Freitag in Wien als "Botschafterin des Brustkrebs" 5.000 pinke Luftballons als Zeichen der Solidarität und Hoffnung für die Betroffenen steigen.

Dazu holte sie Estee Lauder nach Österreich. Der Konzern hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Tabu “Brustkrebs” zu brechen.

Kylie Minogue, Anastacia und jährlich 5.000 Österreicherinnen sind davon betroffen und alle 6,5 Minuten stirbt eine Frau in Europa an Brustkrebs. „Noch immer ist dieses Thema ein Tabu“, meinte Schauspielerin Barbara Wussow.

Der Kampf gegen das Massenphänomen wird von etlichen Prominenten unterstützt, die einander am Freitagvormittag in der Wiener Albertina trafen. „Meine Mission ist es, den Umgang mit dem Thema Brustkrebs zu entkrampfen,“ erklärte Barbara Wussow ihren Einsatz im Gespräch mit der APA. Der Brustkrebs ist für Frauen ein besonders sensibles Thema, da sie mitten in ihrer Weiblichkeit verletzt werden, so Muti. „Es ist wichtig, zu erkennen, dass wir dieses Problem haben und dass jede von uns davon betroffen sein könnte“, meinte die italienische Schauspielerin.

Estee Lauder engagiert sich seit nunmehr 13 Jahren, um die Berührungsängste mit dieser Krankheit zu nehmen, Aufklärungsarbeit zu leisten und zu Vorsorgeuntersuchungen aufzurufen. Dieses Engagement stößt auf große Zustimmung von Seiten der Mediziner: „Früherkennung rettet Leben und doch denken noch immer zu wenig Frauen an regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen“, meinte etwa Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe.

„Wir können heute mindestens jede vierte Frau heilen, die vor zwanzig Jahren an Brustkrebs gestorben wäre,“ sagte Sevelda. Frauen ab 20 Jahren sollten daher mindestens einmal jährlich ihren Frauenarzt zur Tastuntersuchung aufsuchen und ab dem 40. Lebensjahr sollte alle ein bis zwei Jahre eine Mamographie vorgenommen werden.

Italiens „sinnliche Sirene“

Die Schauspielerin Ornella Muti verdrehte in den achtziger Jahren den Männern gleich legionenweise den Kopf. An der Seite von Adriano Celentano feierte die „italienische Sirene“ in Komödien wie „Der gezähmte Widerspenstige“ oder „Gib dem Affen Zucker“ vor allem in Europa Kassenerfolge. In den neunziger Jahren verlegte sie ihren Schwerpunkt auf die Familie.

Muti, die Tochter eines Journalisten aus Neapel und einer Estin, ist heute bereits mehrfache Oma. „Aber nennt mich ja nicht Großmutter“, warnte die 50-Jährige. Die erotische Ausstrahlung hat die Schauspielerin weitergegeben: Ihre Tochter Naike Rivelli war unlängst hüllenlos im Playboy zu bewundern.

Doch die Mutter steht der Tochter weiter um nichts nach. Einmal habe sie ihren Mann – einen Schönheitschirurgen – gebeten, „er solle mich doch ein wenig auffrischen“. Das hat er aber abgelehnt. „Wenn er irgendwann meint, jetzt sei es notwendig, dann machen wir’s“, sagte sie. Das Geheimnis der 50-jährigen: Gymnastik, Tauchen, vegetarische Ernährung und Meditation.

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