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Kaffeesiederball bat in der Hofburg zum Tanz

Für ein alljährliches Highlight der Ballsaison öffnete die Hofburg Freitagabend wieder ihre Tore: Der Kaffeesiederball lockte zum 54. Mal Prominenz und knapp 6.000 Besucher an.
Kaffeesiederball 2011 in der Hofburg

“Willkommen im größten und edelsten Kaffeehaus Wiens oder vielleicht auch der Welt”, begrüßte Maximilian K. Platzer, Ballvater und Obmann der Wiener Kaffeesieder, seine Gäste. Aus den Reihen der Regierungsvertreter waren Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S), Wirtschaftsminister Reinholf Mitterlehner (V) und Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (S) erschienen.

Christoph Leitl, Wirtschaftskammer-Präsident, der bereits zum zehnten Mal den Ball besuchte, schätzt die Kultur der Kaffeehäuser nicht nur beruflich, sondern auch privat. “Dort kann ich am besten meine Gedanken schweifen lassen. Außerdem hatten die großen Dichter und Denker im Kaffeehaus ihre besten Einfälle”, erklärte Leitl.

Grünen-Chefin Eva Glawischnig, die vor der Geburt ihrer Kinder an jedem Wochenende im Kaffeehaus anzutreffen war, strich besonders den Ort des größten Balles hervor. “Es ist schön, dass an diesem Abend die ganze Pracht der Hofburg zu sehen ist”, so Glawischnig.

Kaffeesiederball: Prominenz, Koffein und Walzer

Das Ambiente und die Eröffnung unter der Leitung von Zeremonienmeister Thomas Schäfer-Elmayer wollten sich auch weitere bekannte Persönlichkeiten nicht entgehen lassen. So amüsierten sich Brigitte Jank, Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Bezirksvorsteherin Ursula Stenzl (V) und der frühere Verteidigungsminister Werner Fasslabend (V) genauso wie Dompfarrer Toni Faber, Life Ball-Organistor Gery Keszler, Dagmar Koller und Operetten-Diva Birgit Sarata.

“Jungfräulich” erlebte Mörbisch-Intendant Harald Serafin seinen ersten Kaffeesiederball, obwohl “ich ohne Kaffee nicht leben kann”, wie der Schauspieler betonte. Espressos in allen Variationen seien täglich notwendig, eventuelle körperliche Beschwerden nimmt Serafin dafür auch gerne in Kauf.

Für einen besonderen Ausklang der langen Ballnacht sorgten erneut Fiaker, die die erschöpften Tänzer zu einer Stärkung kostenlos zum traditionsreichen Kaffeehaus “Landtmann” brachten.

(apa/Red.)

 

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