Kaffeehaus-Sterben hat Talsohle erreicht

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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Es seien mittlerweile „so wenige geworden, dass nicht mehr zu erwarten ist, dass es noch weniger werden“, so der Obmann der Wiener Kaffeehäuser, Maximilian Platzer.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde zugleich eine Kooperation zwischen dem Sekthersteller Schlumberger und den Wiener Kaffeehäusern besiegelt. Diejenigen Betriebe, die sich auf ihre Stärken als Traditionsbetrieb besonnen hätten, seien erfolgreich, versicherte Platzer.

Dazu gehöre neben Klaviermusik etwa auch die große Auswahl an Tageszeitungen. Allerdings gebe es in Wien vielleicht noch 50 traditionelle Betriebe dieser Art. Klar sei dabei auch: „Starbucks ist nicht unser Problem“, betonte Platzer.

Die amerikanische Kaffeekette sei dazu in Wien viel zu klein. Eher sei die Tendenz zu beklagen, dass sich die Gäste ihre Verpflegung bei Standln und im Supermarkt „zusammenkauften“, bevor sie auf einen kleinen Kaffee ins Kaffeehaus gingen.

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