K.O.-Tropfen-Verdacht: U3-Bekanntschaft betäubte und beraubte Mann in der Innenstadt

Sehr wahrscheinlich wurde ein Mann von einer Frau, die er gerade erst kennengelernt hatte, mit K.O.-Tropfen betäubt
Sehr wahrscheinlich wurde ein Mann von einer Frau, die er gerade erst kennengelernt hatte, mit K.O.-Tropfen betäubt ©BilderBox.com (Sujet)
Am Dienstagnachmittag gegen 16:00 Uhr wartete ein junger Mann in einer Station der U-Bahn-Linie U3 in Richtung Ottakring auf die nächste U-Bahn, als er von einer jungen Frau angesprochen wurde. Man war sich offenbar sympathisch und ging gemeinsam etwas trinken. Das böse Erwachen kam für den Mann am nächsten Tag.
Warnung vor K.O.-Tropfen

Der Mann und die junge Frau, die sich in der U3-Station kennengelernt hatten, beschlossen, gemeinsam etwas trinken zu gehen. In der Wiener Innenstadt gingen die beiden zu einem Würstelstand, um gemeinsam etwas zu trinken, und anschließend in die Wohnung des Mannes.

Mit U3-Bekanntschaft getrunken, dann Filmriss

Dort konsumierten sie zusammen weiteren Alkohol. Danach wurde das Opfer bewusstlos und wachte erst am nächsten Morgen mit Gedächtnislücken auf. Geldbörse und Armbanduhr des Mannes, der sich benommen fühlte und Erinnerungslücken hatte, waren gestohlen worden.

Das Opfer erstattete bei der Polizei Anzeige, wobei der Mann nach Angaben von Polizeisprecherin Barbara Riehs Mühe hatte, sich an Einzelheiten zu erinnern, wie etwa, bei welche U3-Station er die Unbekannte getroffen hatte.

Verdacht auf K.O.-Tropfen

Aufgrund des Zustandes des Mannes lag für die Exekutive der Verdacht nahe, dass dem Mann in seinem Getränk Betäubungsmittel verabreicht worden waren. Den Umständen zufolge könnte es sich um K.O.-Tropfen gehandelt haben.

Das Opfer gab im Zuge der Einvernahmen jedoch eine Beschreibung seiner U3-Bekanntschaft ab, die bei der Fahndung nach der Frau helfen soll. Diese sei etwa 1,60 bis 1,65 cm groß und zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen.

Die Frau hatte dem Opfer zufolge brünettes, schulterlanges Haar, eine zierliche Figur und war mit hellen Jeans bekleidet. sichtbare Tätowierungen oder sonstige besondere Merkmale habe sie nicht gehabt, aber dem Mann war aufgefallen, dass sie Deutsch mit ungarischem Akzent sprach.

 

 

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