Juwelierüberfall in Wien: DNA-Spuren werden untersucht

Nach dem gescheiterten Raubüberfall auf einen Wiener Juwelier in Penzing untersucht die Polizei nun DNA-Spuren. Einer der Räuber hatte eine Pistole am Tatort liegen gelassen, auf denen sich Rückstände fanden.

“Der Täter hat keine Handschuhe getragen, die Waffe ist ein guter Spurenträger”, sagte Major Manfred Briegl vom Landeskriminalamt am Freitag.

Von der Walther PPK-Pistole wurde ein Abrieb genommen, der nun von der Gerichtsmedizin analysiert wird. Wurde der verhinderte Räuber bereits einmal erfasst, “haben wir einen Treffer”, so Briegl.

Am Montag versuchten zwei bewaffnete Männer kurz vor 17.00 Uhr einen Juwelier in der Linzer Straße in Penzing zu überfallen. Nachdem sie sich Schmuckstücke zeigen ließen, zog plötzlich einer eine Pistole und bedrohte damit den Juwelier.

Dessen Ehefrau verfolgte das Treiben im Hinterzimmer und trat eine aufsehenerregende Gegenwehr an: Sie feuerte dreimal mit der Waffe ihres Mannes und schlug die Täter damit in die Flucht. Einer der Verdächtigen dürfte durch einen Splitter verletzt worden sein.

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